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Titel: Aggression, unbelebte Objekte und die Phantasie der Unzerstörbarkeit
Sonstige Titel: Aggression, lnanimated Objects and the Phantasy of lnvulnerability
Autor(en): Göbel, Sabine
Erscheinungsdatum: 1997
Zusammenfassung: Manche schwer traumatisierten gewalttätigen Kinder bevorzugen zur symbolischen Darstellung des Aggressionsthemas Material, das Unbelebtes repräsentiert, und lehnen Mensch- und Tierpuppen im therapeutischen Spiel ab. Darin spiegelt sich eine spezifische Abwehrstuktur der Entlebendigung mit der unbewußten Phantasie von Unverletzbarkeit und Unzerstörbarkeit, wie sie als Reaktion auf massive Traumata entstehen kann. Im Übertragungsprozeß wird diese Phantasie zur Rekonstruktion des lebendigen inneren und äußeren Dialogs genutzt, indem der Therapeut die Emotionen des unzerstörbaren, aber lebendig leidenden Objekts komplementär zur Verfügung stellt und eine Beziehung analog der unzerstörbaren frühen Mutter-Kind-Beziehung zur Wieder-Verlebendigung anbietet.
Some highly aggressive children prefer to symbolize and express their inner experiences by toys, which represent "things" and not living creatures. The special function of this preference represents a defense structure of deanimation after traumatization. It implicates the phantasy, that inanimated objects are not part of the vivid dialogue and can "survive" every attack. Thus in the transferential relationship the deanimation can slowly be reanimated by borrowing the undestroyable aspects of a thing in combination with the suffering feelings of the therapist.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2273
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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