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Titel: Die Rolle des Vaters in der familiären Kommunikation: Befunde einer Längsschnittstudie an gesunden und chronisch kranken Jugendlichen
Sonstige Titel: Father s Role in Family Communication: Results of a Longitudinal Study on Chronically Ill and Healthy Adolescents
Autor(en): Fentner, Sonja
Seiffge-Krenke, Inge
Erscheinungsdatum: 1997
Zusammenfassung: Der vorliegende Beitrag analysiert die Kommunikationsstrukturen in Familien mit gesunden und chronisch kranken Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Vaters. Eine Stichprobe von 55 Familien hatte eine gemeinsame Aufgabe zu lösen; dieser FIT wurde zweimal im Abstand von zwei Jahren vorgegeben. Die Ergebnisse zeigen, daß Familien mit chronisch kranken Jugendlichen deutlich weniger Vorschläge miteinander diskutieren und eher eine Atmosphäre der Übereinstimmung geschaffen wurde. ln Familien mit einem gesunden Jugendlichen traten dagegen deutlicher Kommunikationsmuster zutage, die Abgrenzung und Verschiedenheit ausdrückten. ln Familien mit chronisch kranken Jugendlichen fallen Väter durch ihre vorsichtigen und indirekten Gesprächsbeiträge auf. Längsschnittlich betrachtet findet sich in allen Familien eine zunehmende Tendenz der Väter, stärker Kameradschaftlichkeit und Akzeptanz der Jugendlichen hervorzuheben. Dieser Hinweis darauf, daß den Jugendlichen mehr Autonomie in der Lösung familiärer Probleme zugestanden wird, ist unabhängig vom Geschlecht des Jugendlichen.
ln this contribution, family communication processes were analyzed in a sample of families caring for chronically ill adolescents compared to families with healthy adolescents. Fifty-five families had to solve the FIT two times, in 1991 and in 1993. Results elucidated an atmosphere of consensus, in families with chronically ill adolescents as well as a tendency to discuss less options than in families with healthy adolescents. Fathers in particular disagreed rarely and gave only indirect suggestions. ln contrast, families with a healthy adolescent showed more vivid discussion and more individuality. Over the time, in all families, fathers emphasized increased separateness with their adolescents, inespective of the gender of the child.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2288
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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