Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2292
Titel: Familienorientierte Betreuung bei krebskranken Kindern und Jugendlichen
Sonstige Titel: Family Orientated Interventions of Children and Adolescents with Cancer Disease
Autor(en): Häberle, Heide
Schwarz, Reinhold
Mathes, Lucia
Erscheinungsdatum: 1997
Zusammenfassung: Die Krebserkrankung eines Kindes bedeutet fast immer eine existentielle Bedrohung aller Familienmitglieder und eine Veränderung gewohnter Lebenssituationen. Sie bedroht Kinder und Jugendliche auf jeder Entwicklungsstufe und beeinflußt ihren Entwicklungsprozeß. Sehr spät wurde erkannt, daß die "gesunden" Familienmitglieder auch die Betroffenen sind und unter der doppelten Belastung leiden, mit ihrer eigenen Betroffenheit fertig zu werden und gleichzeitig dem kranken Kind die notwendige Sicherheit zu geben. Daraus entstanden in der pädiatrischen Onkologie psychosoziale Versorgungskonzepte, die sich an den Bedürfnissen der gesamten Familie orientieren und durch eine interdisziplinäre Arbeitsweise getragen werden. Vor diesem Hintergrund wurde eine familienorientierte Rehabilitation konzipiert, die in einem vierwöchigen Aufenthalt allen Familienmitgliedern eine körperliche, psychische und soziale Rehabilitation ermöglicht. In einem prospektiven Kontrollgruppen-Design wurden 104 Familien zur Wirkung dieser familienorientierten Intervention befragt. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Verbesserung des psychosozialen und körperlichen Befindens der Patienten, deren Eltern und Geschwistern. Darüber hinaus bietet die Familien-Rehabilitation die Möglichkeit, Ressourcen aufzubauen und sich als Familie wiederzufinden.
Cancer disease in a child almost implies an existential threat to all members of the family and a change in the accostumed way of life. It threatens children and adolescents at no matter which stage of development and influences their growth of development. It was realized very late, that the "healthy" family members are also affected and suffer from a double burden: at the same time they have to cope with their own concerns and give the sick child the necessary support as well. A cause to that psychosocial support systems were established in Pediatric Oncology; they orientate themselves by the needs of the entire family and work with an interdisciplinary method. A family-orientated-rehabilitation was drafted against this background. This allows all family members a physical, psychological and social rehabilitation within a four-week period. The study follows a prospective controlgroup design on 104 families, the effect of this family-orientated rehabilitation has been evaluated. The results show a clear and significant reduction in the severity of physical and psychological symptoms of the patients as well as parents and siblings. Moreover the family rehabilitation offers the opportunity to built up resources and to meet new as a family.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2292
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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