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Titel: Die Bedeutung unterschiedlicher Informationsquellen bei der Beurteilung psychischer Störungen im Jugendalter - ein Vergleich von Elternurteil und Selbsteinschätzung der Jugendlichen
Sonstige Titel: The Impact of Different Sources of Information for the Assessment of Behavioural and Emotional Problems in Adolescence - A Comparison of Parent-Reports and Youth Self-Reports
Autor(en): Plück, Julia
Döpfner, Manfred
Berner, Walter
Fegert, Jörg Michael
Huss, Michael
Lenz, Klaus
Schmeck, Klaus
Lehmkuhl, Ulrike
Poustka, Fritz
Lehmkuhl, Gerd
Erscheinungsdatum: 1997
Zusammenfassung: Auf Basis der Daten aus der bundesweit repräsentativen Stichprobe der PAK-KID-Studie, die mit der deutschen Fassung der Child Behavior Checklist und des Youth Self-Report von Achenbach erhoben wurde, werden bei N=1757 Familien Eltern- und Selbsturteil der Jugendlichen im Alter von elf bis 18 Jahren auf der Ebene der korrespondierenden Problemskalen verglichen. Auf allen Problemskalen beurteilen sich die Jugendlichen auffälliger, als die Eltern sie einschätzen. Bei einigen Skalen (Sozialer Rückzug, Körperliche Beschwerden, Angst/Depression, Aufmerksamkeitsstörungen, Internales Verhalten, Gesamtauffälligkeitswert) ist dieser Unterschied in der Gruppe der Mädchen signifikant größer als in der Gruppe der Jungen. Mit Produkt-Moment-Korrelationen, die im Mittel unter r=0.50 liegen, bildet sich nur ein mittelstarker Zusammenhang von Eltern- und Selbsturteil der Jugendlichen ab. Im Bereich erhöhter Auffälligkeit (>PR95) zeigt sich in etwa 30% der Fälle eine positive Übereinstimmung bezüglich der verschiedenen Problemskalen. Das Relative Risiko, im Eltern- oder Selbsturteil als auffällig eingestuft zu werden, wenn der jeweils andere Beurteiler eine auffällige Einschätzung vorgenommen hat, ist deutlich erhöht.
Data from the national representative epidemiologic survey (PAK-KID-study) assessed by the German versions of Achenbachs Child Behavior Checklist and Youth Self- Report of N= 1757 parents and their children aged 11 to 18 years are compared by using the corresponding Cross-lnformant-Scales. On all problem scales adolescents report more problems than parents. For some scales the differences between girls and their parents are higher than between boys and their parents (social withdraw, somatic complaints, anxious/depressed attention problems, internalizing and total score) Averaged Pearson correlations of the eight subscales are in a moderate rage (r<0 50). For all problem scales an agreement of 30% in the area of high problems (>PR95) is found. lf one Informant scores above PR95 the Relative Risk of the other one scoring in this range too is significantly higher than one for nearly all scales.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2314
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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