Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2324
Titel: Editoral: Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter
Erscheinungsdatum: 1998
Zusammenfassung: Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter gelten als eher seltene Erkrankungen. Bis heute liegen nur wenige Studien zur Prävalenz vor. Neuere Felduntersuchungen (Robins et al. 1984)1 zeigen, daß Zwangsstörungen bei 2-3% der Befragten vorkommen und somit deutlich häufiger auftreten als bislang angenommen. Insbesondere Untersuchungen an Jugendlichen weisen mit 3-3,6% eine deutlich höhere Prävalenzrate nach (Zohar et al. 19922; Valleni-Basile et al. 19943). Klinische Studien an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sprechen demgegenüber von einer Häufigkeit von lediglich 0,05%-1%-1,2%. Die offensichliche Diskrepanz zwischen der Häufigkeit der feststellbaren Störung und der Inanspruchnahme von psychiatrisch-psychotherapeutischer Hilfe ist u.a. darauf zurückzuführen, daß die Störungen oft nicht erkannt werden, daß Betroffene ihre Problematik aufgrund von Beschämungsängsten geheimhalten, oder daß sie keinen Leidensdruck verspüren.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2324
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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