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Titel: Auswirkung von moralthematischem Kontext, sozialem Geschlecht und Angstbewältigungsstrategien auf die Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln : eine empirische Untersuchung
Autor(en): Mohseni, M. Rohangis
Erscheinungsdatum: 2004
Zusammenfassung: In drei Hypothesen wurde geprüft, welche Auswirkung situationale und personale Faktoren auf die Bereitschaft zu zivilcouragiertem Handeln haben: (1) ob die Bereitschaft steigt, wenn bei einer Person die Persönlichkeitsmerkmale "Kognitive Vermeidung" und "Vigilanz" niedrig ausgeprägt sind, (2) ob die Bereitschaft steigt, wenn "Femininität" hoch und "Maskulinität" niedrig ausgeprägt sind und (3) ob die Bereitschaft in Konfliktsituationen mit gerechtigkeitsthematischen Moraldilemmata steigt, wenn das Persönlichkeitsmerkmal "Maskulinität" hoch ausgeprägt ist. Die Interaktionshypothesen konnten nicht bestätigt werden. Explorative Datenanalysen weisen aber darauf hin, dass die Faktoren "Kognitive Vermeidung" (ß=0,128), "Femininität" (ß=0,150) und insbesondere "Maskulinität" (ß=0,265) möglicherweise einen Einfluss in Form von Haupteffekten ausüben. Dies müsste allerdings in einer Folgeuntersuchung geprüft werden.
Three hypotheses were tested to prove the effect of personal and situational factors on the willingness to act couragedly according to one's convictions (in german: "zivilcoura-giertes Handeln"). In the first hypothesis it was claimed that the willingness is higher if the personal attributes "Cognitive Avoidance" and "Vigilance" are high. In the second hypothesis it was claimed that the willingness is higher if the personal attribute "Femininity" is high and the attribute "Maskulinity" is low. In the third hypothesis it was claimed that in situations containing a moral dilemma of the "justice" type the willingness is higher if the personal attribute "Masculinity" is high. All three hypothesis had to be rejected. The explorative analysis of the data showed that there may be a non-interactional influence of the personal attributes "Cognitive Avoidance" (ß=0,128), "Femininity" (ß=0,150) and "Masculinity" (ß=0,265). This should be testet in a follow-up study.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/235
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