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Titel: Computergestütztes Aufmerksamkeits- und Konzentrationstraining bei gesunden Kindern
Sonstige Titel: Computer Assisted Training of Attention and Concentration with Healty Children
Autor(en): Diebel, Andrea
Feige, Catrin
Gedschold, Jürgen
Goddemeier, Anja
Schulze, Frank
Weber, Peter
Erscheinungsdatum: 1998
Zusammenfassung: Ziel der Untersuchungen war es, ein im klinischen Einsatz bei Erwachsenen mit Hirnschädigungen entwickeltes computergestütztes Aufmerksamkeitstraining (System RehaCom) für den Einsatz in der Behandlung von Kindern zu erproben. Dabei wurde das Verfahren an normalgesunden Kindern verschiedener Altersgruppen evaluiert. Die gewonnenen Erfahrungen sollen helfen, die Trainingsverfahren für hirngeschädigte Kinder zu erschließen und anzupassen. In bezug auf erhobene Leistungsparameter des Trainings (erreichtes Leistungsniveau) unterscheiden sich die Altersgruppen signifikant im Verlauf. Schulkinder profitieren im Vergleich zu Kindergartenkindern in höherem Maße von dem Training. Implikationen für Veränderungen des Trainingsprogramms werden diskutiert. Weitere Leistungsparameter (Reaktionszeiten, Fehler) geben Hinweise auf die Schwierigkeitsstruktur des Programms. Fragebogenerhebungen zur Motivation vor und während des Trainings, Aufgabenverständlichkeit, Bedienerfreundlichkeit sowie bezüglich der Kindgerechtheit der verwendeten Bilder ergaben, daß eine Aufrechterhaltung der Motivation etwa durch ein leistungsadaptives Trainieren positiv beeinflußt wird: die Kinder sollten nicht durch zu leichte Aufgaben demotiviert und durch zu schwere Aufgaben frustriert werden. Insgesamt war die Akzeptanz gegenüber dem computergestützten kognitiven Training gut. Die Anwesenheit eines Therapeuten während des Trainings ist bei Kindern unter sechs Jahren unbedingt erforderlich.
The intention of this study was to analyze in how far a computer assisted training for brain damaged adults can be used for the practice with children. Healthy children of different ageswere trained with this attention and concentration programme. The results should help to adapt the training programme for the use in brain damaged children. Age-groups differed significantly in level of performance. Data showed that in comparison to Kindergarten-children, first-grade children showed a higher benefit from the training. Implications for modifications of the training-programme are discussed. Other parameter of performance (reactiontime, errors) in relation to school age provide clues to the distribution of structure of difficulty in the programmes. A questionnaire assessing motivation before and during the training, intelligibility of the task, feasibility of the computer and adequacy of the test in children showed that sustained motivation can be achieved provided the training is used in an adaptive way. Thereby demotivating with too easy tasks as well as frustration caused by difficult tasks can be avoided. In general, there was good acceptance of the computerised cognitive training. The presence of a therapist during every training session proved to be necessary in children under the age of 6 years.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2370
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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