Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2386
Titel: Zur Situation der Jugendlichen in Deutschland - Ergebnisse bevölkerungsrepräsentativer Befragungen
Sonstige Titel: The Situation of Young People in Germany – Results of a Representative Survey
Autor(en): Hessel, Aike
Geyer, Michael
Plöttner, Günter
Brähler, Elmar
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: Die Lebensphase der Jugend und Adoleszenz stellt eine der großen Umbruchzeiten der menschlichen Biographie dar, deren Hauptthema die Ablösung von den Eltern und die Ausformung einer sicheren eigenen Identität ist. In der Arbeit werden ausgewählte ju- gendbezogene Ergebnisse dreier repräsentativer Bevölkerungsbefragungen vorgestellt. Die mittelwertsorientierte Betrachtung verschiedener psychosozialer Parameter der Ju- gendlichen Deutschlands zeigt eine gut integrierte, relativ zufriedene und recht aus- geglichene Generation. Die Differenzierung nach Ost-/Westwohnsitz verdeutlicht zum einen, daß sich die deutsch-deutsche Annäherung bei den Jugendlichen schneller als bei den Erwachsenen vollzieht und zum anderen, daß die ostdeutschen Jugendlichen eine recht belastete Bevölkerungsgruppe darstellen. Diskutiert wird in diesem Zusam- menhang ein relativer Bedeutungsverlust der stabilisierenden "Gegenwelt Familie" bei hohen objektiven Belastungen der Jugendlichen.
Youth and adolescence is one of great periods of upheaval during a human lifetime. Separa tion from parents and forming a stable indvidual identity are major themes. The present study outlines results relevant to this issue taken from three representative surveys of German population. The average results for various psycho-social parameters applying to young people in the country as a whole reflect a well-integrated, relatively contented and stable generation. Differentiating these results according to place of residence (East vs. West Germany) demonstrates, firstly, that psycho-social gap between East and West is closing faster among the younger generation than among the older sections of the population and, secondly, that East German youth is particularly burdened by special problems. The diminishing role of family as a stabilizing "counterpole" in the face of increasing objective difficulties and the possible consequencies of this trend for young people is discussed in connection with the findings.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2386
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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