Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2409
Titel: Sozial-emotionale und kognitive Merkmale von Scheidungskindern und Kindern aus Zwei-Eltern- Familien - ein querschnittlicher Vergleich
Sonstige Titel: Social-emotional and Cognitive Characteristics of Children of Divorce and Children from Two-Parent-Families – a Cross-Sectional Comparison
Autor(en): Kardas, Jeanette
Langenmayr, Arnold
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: In Zusammenhang mit der Erforschung von Trennungs- und Scheidungseffekten bei Kindern mangelt es an deutschsprachigen empirischen Untersuchungen. Mit einer im Querschnitt angelegten Feldstudie wurden 48 Scheidungskinder und 32 Kinder aus Zwei-Eltern-Familien hinsichtlich spezieller sozial-emotionaler und einiger kognitiver Merkmale direkt untersucht. Bevorzugt wurden dabei projektive und semi-projektive Testverfahren verwandt. Eine der Hauptfragestellungen bezog sich auf das Frustrationsbewältigungsverhalten, gemessen mit dem Rosenzweig-Picture-Frustration Test (Kinderform), der hier erstmals bei einer deutschen Scheidungskinderpopulation eingesetzt wurde. Scheidungskinder zeigten ein besonderes Frustrationsverhalten, das sich auf dem sogenannten M-Profil (Impunitivität) abbilden läßt. Sie gehen direkter Auseinandersetzung eher aus dem Weg und versuchen, die Frustration zu verleugnen. Auch die Subtests des HAWIK weisen interessante Ergebnisse in der Form auf, daß Scheidungskinder im Vergleich zu Kindern aus Zwei-Eltern-Familien hochsignifikant schlechtere Testwerte in allen verwendeten Untertests erreichten.
Related to the research of the effects of separation and divorce on children there is a lack of empirical studies in Germany. The following cross-sectional field-study directly investigate 48 children from divorced and 32 children from two-parent-families regarding socio-emotional and some cognitive characteristics (nonclinical samples). Projective and semi-projective tests were the prefered instruments. One of the main questions was related to frustration behavior, measured by the Rosenzweig-Picture-Frustration Test (childrens' form). This test was used for the first time by a population of German children of divorce. Children of divorce showed a special frustration behavior, a so called M-profile showing many impunitive reactions. They avoid direct conflicts or struggle and try to deny the frustration. Also the subtests of the Hamburg-Wechsler-Intelligencetest for children (HAWIK) show clearly that children from divorced families obtain much poorer test values in contrast to children from two-parent homes.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2409
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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