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Titel: Möglichkeiten und Grenzen der Heimpädagogik bei der Arbeit mit Kindern alkoholabhängiger Eltern
Autor(en): Pfaff, Andreas
Erscheinungsdatum: 2001
Zusammenfassung: Es muß für Kinder eine ungeheure Belastung darstellen, in einer Familie aufzuwachsen, in der sich fast alles um die Alkoholabhängigkeit eines oder beider Elternteile dreht. Viele von ihnen scheinen auf diese Situation zu reagieren, indem sie bestimmte Verhaltensweisen entwickeln, die von der Gesellschaft als 'abweichend' betrachtet werden, als Verhaltensauffälligkeiten oder gar Verhaltensstörungen, die es zu 'korrigieren' gilt. Die Auseinandersetzung mit kindlichem Fehlverhalten ist nun an sich nichts Ungewöhnliches - sie ist integraler Bestandteil des Erziehungsprozesses, der nach Artikel 6 II GG normalerweise von den Eltern gesteuert werden soll: Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft. Können Eltern diese Pflicht also beispielsweise aufgrund ihrer Alkoholabhängigkeit nicht wahrnehmen, so muß der Staat ihnen dabei helfen. Heime sind Institutionen, derer er sich schon seit langem bedient, um dieser Aufgabe in bestimmten Fällen gerecht zu werden. Da sich die Schwierigkeiten und Probleme der Eltern jedoch nach außen oft erst im Verhalten der Kinder dokumentieren, sind diese bei der Heimaufnahme in der Regel schon verhaltensauffällig.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/241
Enthalten in den Sammlungen:Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
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