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Titel: Die Bedeutung entwicklungspsychologischer Überlegungen für die Erarbeitung eines diagnostischen Inventars für Kinder und Jugendliche (OPD-KJ)
Sonstige Titel: The Importance of a Developmental Perspective in the Conceptualization of a Diagnostic Instrument for Children and Adolescents (OPD-KJ)
Autor(en): Seiffge-Krenke, Inge
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: Der Beitrag beschäftigt sich mit der entwicklungspsychologischen Perspektive als Rahmen für die Entwicklung eines diagnostischen Inventars zur Erfassung psychodynamischer Dimensionen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Diese entwicklungspsychologische Perspektive ist hier besonders wichtig, weil sich - im Vergleich zu Erwachsenen - bei Kindern und Jugendlichen zahlreiche entwicklungsbezogene Veränderungen zeigen, die sich auf alle Bereiche des diagnostischen Inventars erstrecken. Dies betrifft zum Beispiel die Auseinandersetzung mit Stressoren und Konflikten, aber auch die Bewältigung der Erkrankung. Desweiteren zeigen sich Veränderungen in den Beziehungsqualitäten zu Eltern und Freunden, und die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Empathie entwickelt sich. Zwei wichtige entwicklungsbezogene Konzeptualisierungen werden vorgestellt, das Konzept der Entwicklungslinien und die Theorie der Entwicklungsaufgaben. Sie bilden, zusammen mit der Theorie der kognitiven Entwicklung, die Basis für die entwicklungsbezogene Konzeption der OPD-KJ, in der zwischen Kleinkinder, Vorschulkindern, Schulkindern und Jugendlichen differenziert wird.
In the following contribution, developmental aspects are highlighted which served as a framework for developing an diagnostic instrument for child and adolescent psychiatry. In operationalizing a psychodynamic instrument for assessing children and adolescent symptomatology, a developmental perspective is critically important. Compared to adult, developmental changes occur on most dimensions measured, for example with respect to coping with the illness and dealing with stressors and conflicts. In addition, relationships with parents and peers changed over time as well as the capacity of self-reflexion and empathy. Two important conceptualizations are presented, which deal with these changes, the concept of develomental lines and the theory of developmental tasks. These conceptualizations, together with the theory of cognitive development, served as a framework for an approach, which distinguish diagnostically between infants, pre-school children, schools aged children and adolescents.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2431
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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