Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2433
Titel: Die Bedeutung der Säuglingsforschung für die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik während der ersten Lebensjahre
Sonstige Titel: The Significance of the Infant Research for the Operationalized Psychodynamic Diagnostic (OPD) during Infancy
Autor(en): von Klitzing, Kai
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: Die frühe Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung beinhaltet komple- xe Prozesse, welche auf kindliche und elterliche Beziehungskompetenzen aufbauen und in rasanten, vorwiegend affektiv gesteuerten Entwicklungsbewegungen verlaufen. Diese frühen Prozesse sind ausgesprochen störanfällig, wobei frühe Störungen oft schwerwiegende Folgen für die weitere Entwicklung des Kindes haben. Die schnellenVeränderungen in der frühen Entwicklungszeit, die untrennbare Verknüpfung zwischen individuellen und interaktiven Prozessen sowie die Unsicherheit der Differenzierung zwischen krank und gesund erschweren die kinderpsychiatrische Diagnostik. Eine Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) wird dieser Phase der kindlichen Entwicklung eher gerecht als rein auf das Individuum ausgerichtete phänomenologische Klassifikationssysteme, weil in ihr die in der frühen Kindheit so wichtige Beziehungsebene auf einer eigenen Achse erfaßt wird. Als theoretischer Bezugsrahmen für eine solche Beziehungsklassifikation bieten sich die neueren Theorie- und Forschungsergebnisse über die frühe Entwicklung der Eltern-Kind-Triade an.
The early development of the infant and of the infant- parent relationship contains complex processes. These processes are built on the relational competency of the infant and of the parents and are characterized by fast changes and affective integration. The developmental process can easily be disturbed. Early disturbances can have severe consequences for further development. The process of early diagnostic in infant psychiatry faces many difficulties: the fast changes during early development, the strong connection between individual and interactional processes, and the uncertainty of differentiating between normality and pathology during this early age. The operationalized psychodynamic diagnostic can better deal with this developmental phase than traditional classification systems, which only address the individual phenomenology, because in the OPD there is a special axis for the relational level. Modern theories and research results on early development and on the early parent- infant triad offer a favorable background for such a classification of relations.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2433
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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