Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2435
Titel: Werkstattbericht der Arbeitsgruppe Achse II: Beziehungsverhalten
Sonstige Titel: Brief Report OPD-CA (Children Adolescents) Axis II: Behavior in Relations
Autor(en): Bürgin, Dieter
Bogyi, Gertrude
Karle, Michael
Simoni, Heidi
von Klitzing, Kai
Weber, Matthias
Zeller-Steinbrich, Gisela
Zimmermann, Renate
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: Der Versuch der Operationalisierung von Beziehungsverhalten stützt sich auf inter- personelle Kreismodelle, z. B. die des SASB, ab und benutzt somit überwiegend beobachtbares und beschreibbares Beziehungsverhalten. Es werden nicht nur dyadische, sondern auch triadische Beziehungsformen erfaßt. Im Modellkreis wird auf zwei aufeinader senkrecht stehenden Achsen der Grad liebevoller Freundlichkeit versus feindseliger Aggressivität sowie dieser von Unabhängigkeit versus Kontrolle bestimmt. Unterschiedlich viele dyadische oder auch triadische Beziehungen (z. B. Kind zu Mutter, Untersucher zu Kind) sowie die Resonanz der untersuchenden Person können entsprechend anamnestischen Daten, beobachtbaren aufgezeichneten Interaktionssequenzen, Spielen oder in testpsychologischen Befunden festgehaltenen symbolisierten Beziehungsabläufen eingeschätzt werden. Einschätzungen auf der Beziehungsachse sollen sowohl in der klinischen Praxis als auch in wissenschaftlichen Forschungsprojekten möglich sein, da sie modulartig eingesetzt werden können. Der Minimalstandard für die klinische Untersuchung besteht in der Untersuchung des Kindes und seiner beiden Eltern.
Operationalisation of relations is tried out following an interpersonal circular model (SASB) using observation and description of behavior in dyadic and triadic relationship configurations. On a vertical and on a horizontal axis the amount of loving kindness versus hostile aggressivity and of independence versus control is determined. Different dyadic and triadic relationship configurations (e. g. child to mother or researcher to child) and also the emotional resonance of the investigating person will be rated according to anamnestic data, observed and videotaped sequences of interaction, play episodes or symbolic relationships in projective tests. Such ratings can be performed in a modul like form and will be used not only in clinical practice but also in settings of scientific research. The minimal standard for a clinical examination consists of the evaluation of the child with his parents.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2435
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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