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Titel: Das an Neurodermitis erkrankte Kind in der Familie - Eine qualitative Untersuchung zu Auswirkungen und zur Bewältigung der Erkrankung
Sonstige Titel: Children suffering from Atopic Eczema and their Families. A Qualitative Interview-Study on Familial Coping
Autor(en): Fegert, Jörg M.
Probst, Marion
Vierlböck, Sabine
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: Eine psychologische Auseinandersetzung mit Krankheiten fand früher vorwiegend in der psychosomatisch orientierten Medizin statt. Neuerdings findet man besonders auch in der psychologischen Streß- und Copingforschung eine große Anzahl von Arbeiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Unter diesem Forschungsansatz kommt der Familie eine doppelte Funktion zu: Zum einen beeinflußt sie als primäre Sozialisations- instanz das Verhalten des chronisch kranken Kindes, zum anderen wird die Familie selbst unmittelbar mit der chronischen Krankheit konfrontiert. Bisher gibt es jedoch we- nige empirische Untersuchungen, die das Thema "chronische Krankheit im Kindesalter im Kontext der Familie" unter dem Aspekt der interagierenden Bedingungen bearbeiten (vgl. Übersicht bei Doherty et al. 1998). In unserer Arbeit beschäftigen wir uns mit der Neurodermitis, die innerhalb der Gruppe der chronischen Erkrankungen zunehmend häufiger auftritt. Mit Hilfe qualitativer Interviews befragten wir Familien über die Aus- wirkungen und die Bewältigung der Erkrankung. Zunächst wurde jedes Familienmit- glied einzeln interviewt, abschließend wurde ein gemeinsames Familieninterview auf- gezeichnet. 24 Bänder mit Interviews wurden für diese Untersuchung transkribiert und mit inhaltsanalytischen Methoden ausgewertet. Die Einzelergebnisse von fünf ausge- wählten Familien werden anhand einer Typologisierung hinsichtlich des Umgangs mit der Krankheit zusammengefaßt. Anschließend werden die Ergebnisse diskutiert.
Research in the field of the impact of chronic illness is nowerdays often based on concepts such as coping and stress adaptation. From the point of view of the family chronic illness influences family functioning, while coping behavior is influenced by the families ressources. There is little research done on this interaction. This article focusses on atopic eczema. Meth- ods: Qualitative free interviews of more than two hours duration each, had been done with all family members of families with a child suffering from severe chronic atopic eczema until the age of (pre-) puberty. A family interview with all members of the family has also been transcribed. The interpretation of the data is based on the qualitative content analysis and the grounded theory. The results from 5 families (24 interviews) lead to a typology of familial coping. The implications of this typology are discussed.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2443
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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