Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/246
Titel: Mädchenspezifische Suchtprävention - am besonderen Beispiel von Mädchen aus Suchtfamilien
Autor(en): Preis, Melanie
Erscheinungsdatum: 1999
Zusammenfassung: Die Themen Mädchenarbeit und Suchtprävention haben mich während meines Studiums besonders beschäftigt. Daher war es für mich nur natürlich, sie auch in meiner Diplomarbeit zu bearbeiten und sie miteinander zu verbinden. Mädchenspezifische Suchtprävention ist ein Thema, bei dem mir viele Gedanken und Ideen in den Kopf kommen. Bei der intensiveren Beschäftigung mit diesem Themenbereich stieß ich auf das Thema 'Kinder aus Suchtfamilien', und beschloß, mich auf Mädchen aus dieser Lebenssituation zu konzentrieren. Die intensive Arbeit öffnete immer neue Türen und es war schwierig sich zu beschränken und in einem für die Diplomarbeit angemessenem Rahmen zu bleiben. Die Verbindung dieser Themen bietet so viel Information, Ideenreichtum aber auch Forschungsbedarf, daß die Eingrenzung schwer fiel. Um einen wissenschaftlichen Bezug zu erhalten, habe ich eine qualitative Studie in Form von Interviews an sieben drogenabhängigen Frauen, teilweise selbst aus Suchtfamilien, durchgeführt. In den Interviews wurden Daten zur eigenen Suchtgeschichte, Lebenssituation, Familienatmosphäre und zu adäquaten Hilfen erhoben. Diese Interviews waren sehr interessant, aber die Erzählungen der Frauen machten mich auch sehr betroffen. Was sie mitgemacht haben, ist für mich nur schwer vorstellbar. Und ich finde es erstaunlich, daß die Frauen dies alles überhaupt überlebt haben. Im ersten Teil der Arbeit wird eine Einführung in das Thema gegeben und die Grundlagen geklärt. Es wird ein Überblick über die Zahlen Suchtkranker, über die verschiedenen Drogen, über Suchtursachen und über Prävention allgemein gegeben. Auch werden hier auf die Notwendigkeit einer geschlechtsspezifischen Suchtprävention und auf die Eigenschaften einer solchen eingegangen. Im zweiten Teil wird die besondere Situation von Kindern aus Suchtfamilien beschrieben, ihre Lebensbedingungen und ihre Entwicklung. Hier sind auch die Auswertung der Interviews und die Ergebnisse zu finden. Im dritten Teil der Arbeit sind mögliche Projekte und Beispiele mädchenspezifischer Suchtprävention für Mädchen aus Suchtfamilien aufgeführt. Sie sollen Ideen und Anregungen für eine Arbeit mit den Mädchen geben. Zum Abschluß wird auf die Notwendigkeit einer Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit eingegangen und auf die notwendigen Auswirkungen der gewonnenen Erkenntnisse auf die Frauensuchtarbeit und die Mädchenarbeit.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/246
Enthalten in den Sammlungen:Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
PsyDok

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