Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2469
Titel: Neuere Testverfahren
Erscheinungsdatum: 2000
Zusammenfassung: Cierpka, M.; Frevert, G. (1994): Die Familienbögen. Ein Inventar zur Einschätzung von Fami- lienfunktionen. Göttingen. Bei den Familienbögen handelt es sich um ein Selbstberichtsinstrument das für die Familientherapie und Familiendiagnostik entwickelt wurde. Mit Hilfe der Familienbögen kann die familiäre Interaktion aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Zur Berücksichtigung von Veränderungen der Familie über den Lebenszyklus wurden fünf lebenszyklische Phasen gebildet. Das Verfahren wurde für Erwachsene und für Kinder ab 12 Jahren entwickelt und ist laut Manual sowohl im klinischen Bereich als auch in der Forschung einsetzbar. Die Familienbögen stellen eine weiterentwickelte und teststatistisch überarbeitete Version des Familieneinschätzungs-Bogens (FEB) dar, bei dem es sich um eine deutschsprachige Übersetzung des "Family Assessment Measure, FAM III" (Skinner et al. 1983) handelt. Das Verfahren basiert auf einem Familienmodell, das in Anlehnung an das "Process Model of Family Functioning" von Steinhauer und Mitarbeitern (1984) formuliert wurde. Das Modell umfaßt sieben Dimensionen, die das Problemlöseverhalten in Familien abbilden sollen: Aufgabenerfüllung, Rollenverhalten, Kommunikation, Emotionalität, Affektive Beziehungsaufnahme, Kontrolle sowie Werte und Normen. Diese Dimensionen sind in den Familienbögen als Subskalen operationalisiert. Zudem liegen zwei Kontrollskalen (Abwehr und soziale Erwünschtheit) vor.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2469
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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