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Titel: Neues vom "Zappelphilipp" - Die Therapie bei Kindern mit hyperkinetischen Störungen (ADHD) auf der Basis von Kommunikations- und Systemtheorie
Sonstige Titel: Therapy of children with attention deficit and hyperactivity disorder (ADHD) basedon communication- and systemtheories
Autor(en): Bonney, Helmut
Erscheinungsdatum: 2000
Zusammenfassung: Beauftragt von Eltern von Kindern mit hyperkinetischen Störungen, die eine Arzneit- herapie ablehnten und/oder sich als Non-Responder auf pharmakologische und/oder diätetische Interventionen erwiesen hatten, entwickelten wir ein klinisch nützliches Behandlungskonzept. Die Ableitung und Begründung dieses therapeutischen Ansatzes wird vor dem Hintergrund von Kognitionspsychologie, Kommunikations- und System- theorie eingehend dargestellt. Die katamnestische Prüfung der Effekte unseres Kon- zepts bezieht sich auf die Behandlung von 46 sechs- bis elfjährigen Kindern nach durchschnittlich fünf Jahren: Bei einer mittleren Häufigkeit von 8 Sitzungen innerhalb von 9 Monaten waren in mehr als 80% günstige Verläufe zu verzeichnen. In 53% der erfolgreich behandelten Fälle besuchen die Kinder mit gutem Erfolg eine weiterfüh- rende Schule. Diese im Vergleich guten Ergebnisse verlangen die Bedeutung familiärer Strukturen und Kommunikationsmodalitäten zu diskutieren, innerhalb derer hyperak- tives Verhalten beobachtet wird. Therapeutische Strategien mit dem Ziel, den Wandel hyperaktiven Verhaltens (ADHD) zu bewirken, erweisen sich offensichtlich dann als sehr aussichtsreich, wenn neben Interventionen auf individueller Ebene die Kommu- nikationsmuster und das familiäre Beziehungsgeschehen Berücksichtigung finden.
Inquired for a therapeutic mode changing hyperactive behavior without application of drugs or diets we analized the patterns of cognition, communication and systembehavior related to such disturbed children and their families. Following our observations we created a clinically useful therapy basing on a special view to system- and communication theory. We applicated our therapeutic mode generally to as hyperactive identified primary school children and collected in N=46 cases catamnestic data about five years later. In more than 80% out of the sample we found successful developments after application of in means 8 therapeutic sessions during 9 months. About 53% out of the successful treatet children show a splendid school success. Our results are demanding for an extended discussion of relations and family constellations including hyperactive behavior of one child. Searching for the possibilities of change in the view of systemtheory it seems to be more appropriate to consider relations but individual behavior.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2478
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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