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Titel: Der Zürcher Interventionsplanungs- und Evaluationsbogen (ZIPEB): Ein Verfahren zur Qualitätskontrolle therapeutischer Maßnahmen
Sonstige Titel: The Zurich Intervention Planning and Evaluation Form (ZIPEF): A procedere for theassessment of quality control of therapeutic interventions
Autor(en): Steinhausen, Hans-Christoph
Lugt, Hiltrud
Doll, Barbara
Kammerer, Martin
Kannenberg, Roland
Prün, Hadmut
Erscheinungsdatum: 2000
Zusammenfassung: Es wird der Zürcher Interventionsplanungs- und Evaluationsbogen (ZIPEB) vorgestellt. Das Instrument erfaßt (1) therapierelevante Probleme, (2) Interventionen hinsichtlich Art, Dauer und Aufwand, (3) das Therapieergebnis und (4) Wirksamkeitsfaktoren. Im Rahmen einer Pilotstudie wurden in einem öffentlichen Kinder- und jugendpsychiatri- schen Versorgungsdienst 413 Therapieprobleme mit dem ZIPEB erfaßt. Die Interven- tionsarten wiesen unterschiedliche Verteilungen in Abhängigkeit von dem Bereich (z.B. Symptome, Persönlichkeitsstruktur, Beziehungen) auf, in dem das Therapieproblem an- gesiedelt ist. Der Zeitaufwand war für die meisten Interventionsraten ähnlich groß; nur klientzentrierte Interventionen dauerten bedeutsam länger als Elternberatungen. Das Therapieergebnis und die Kooperation waren von der Interventionsart unabhängig. Der zentrale Wirksamkeitsfaktor für nahezu alle Interventionen war die Kooperation, ge- folgt von den Ressourcen. Als zusätzlicher tendentieller Wirksamkeitsfaktor konnte der Komplexitätsgrad des Therapieproblems identifiziert werden. Zusammengefaßt kann der ZIPEB einen Beitrag zum Qualitätsmanagement im Rahmen der Versorgungspla- nung und Evaluation bei Klientelen mit psychischen Störungen leisten.
This paper introduces the Zurich Intervention Planning and Evaluation Form (ZIPEF). The instrument covers (1) treatment problems, (2) interventions as to type, duration, and time expenditure, (3) treatment outcome and (4) causal factors. A total of 413 treatment problems were evaluated with the ZIPEF in a public child and adolescent psychiatric service. Depending on the target (e.g. symptoms, personality, relationship) the distribution of types of intervention differed. Time expenditures were significantly higher only for client-centred interventions than for parent counseling and similar for all other interventions. Treatment outcome and cooperation were independent from type of intervention. The main causal factor of treatment outcome for almost all types of interventions was cooperation followed by ressources in some types of intervention. Complexity of the treatment problem tended to be another important determinant for treatment outcome. In summary, the ZIPEF can contribute to quality management in the area of intervention planning and evaluation of clienteles with mental health problems.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2480
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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