Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2481
Titel: Eine Pilotstudie zum Zusammenhang von Bindungsmustern und Problemwahrnehmung bei neun- bis elfjährigen Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten
Sonstige Titel: A study of the relationship between attachment patterns and problem perception ina sample of 9-11 year old children with behavioral disorders
Autor(en): Schwark, Barbara
Schmidt, Silke
Strauß, Bernhard
Erscheinungsdatum: 2000
Zusammenfassung: Mit Hilfe des Separation Anxiety Tests (SAT) wurden in dieser Studie bei 27 Jungen und Mädchen, die wegen verschiedener Verhaltensauffälligkeiten in psychotherapeu- tischer Behandlung waren, vorherrschende Bindungsmuster diagnostiziert, um die Hy- pothese zu prüfen, ob zwischen Bindungsmustern und Problemwahrnehmung (erfaßt mit dem Problemfragebogen von Westhoff) sowie der Konzentrationsfähigkeit der Kinder ein Zusammenhang besteht. Es zeigte sich, daß hypothesenkonform unsicher vermeidend gebundene Kinder eine unterdurchschnittliche, unsicher-ambivalent ge- bundene Kinder eine überdurchschnittliche Problemwahrnehmung offenbarten. In der Tendenz gaben die verhaltensauffälligen Kinder mehr Probleme an als eine Vergleichs- gruppe von 19 Schulkindern derselben Altersgruppe. Ein Zusammenhang zwischen Bindungsmustern und konzentrativen Fähigkeiten (erfaßt mit dem d2-Test) zeigte sich nicht, wobei die gesamte klinische Stichprobe in der Konzentrationsfähigkeit unter- durchschnittlich imponierte. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund handlungs- theoretischer Überlegungen diskutiert.
Using the Separation Anxiety Test, this study assessed the attachment patterns in a sample of 27 boys and girls in psychotherapeutic treatment to test the hypothesis of a relationship between attachment styles and problem perception (using the problem questionnaire of Westhoff), and concentration. In conformity with the hypothesis, results demonstrate children with anxious-avoidant attachment showing less, those with anxious-ambivalent attachment indicating more problems than average. There was a general tendency for children with be- havioral disorders reporting more problems than a comparative sample of 19 school children. No correlation was found between attachment styles and concentration (assessed via the d2- test). The concentrative abilities were generally reduced in the clinical sample. The results are discussed in relation to action-theoretical assumptions.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2481
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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