Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/255
Titel: Heroinkonsummuster bei jungen Aussiedlern und Einheimischen. Eine qualitative empirische Untersuchung
Autor(en): Rauf, Astrid
Erscheinungsdatum: 2003
Zusammenfassung: <b> Auf Wunsch der Autorin wurde der Volltext gelöscht </b> <p> Im Rahmen meines Masterstudiums an der Katholischen Fachhochschule Köln gewann ich im Verlauf des ersten Studiensemesters einen groben Überblick über die zu erbringenden Prüfungsleistungen. Ich entschloss mich nach konkreter Planung, den erforderlichen Leistungsnachweis im Fach "Interdisziplinäre Suchtforschung", der unter anderem zur Vorbereitung der Masterarbeit ausgelegt sein sollte, nach Abschluss des zweiten Studiensemesters zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt ( Januar/ Februar 2002 ) war ich in meiner täglichen Arbeit in einer Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Osnabrück zunehmend mit der Beratung und Therapievermittlung junger, heroinabhängiger Aussiedler aus den GUS-Staaten konfrontiert. Neben meiner Arbeit in anderen Teilbereichen der Beratungsstelle spürte ich im Umgang mit dieser spezifischen Klientel eine besondere emotionale Betroffenheit, da ich durch den schnellen Verlauf ihrer "Drogenkarriere" und den damit verbundenen sozialen Abstieg sehr erschrocken war. Ich gewann den Eindruck, dass sich das Konsummuster dieser jungen Aussiedler vom Konsummuster heroinabhängiger, junger Einheimischer unterscheidet. In der Arbeit mit jungen Aussiedlern habe ich bereits in früheren Arbeitsfeldern auf anderen Ebenen Erfahrungen sammeln können ( z.B. in der offenen Jugendarbeit ), setzte mich aber in diesen Zusammenhängen allenfalls am Rande mit ihrer Suchtproblematik auseinander. Als zu diesem Zeitpunkt im Studienfach "Suchtforschung" ein innerer, kognitiver Check zur Vorbereitung auf die Master-Thesis gefordert wurde, sah ich in einer Intensivierung dieser Thematik für mich einen persönlichen und beruflichen Anreiz. Nach sorgfältiger Evaluation und Eingrenzung der Thematik entwickelte ich im Rahmen eines Leistungsnachweises einen Fragebogen zur Untersuchung und zum Vergleich des Heroinkonsummusters junger Aussiedler und Einheimischer. Der Inhalt dieses Leistungsnachweises konzentrierte sich auf die Herleitung von Hypothesen, die methodische Planung und Entwicklung eines Fragebogens sowie auf die theoretische Beschreibung einer Versuchsanordnung. Auf eine Stichprobenerhebung und eine konkrete Datenerhebung mittels des entwickelten Fragebogens wurde in der Arbeit verzichtet &mdash; dies sollte Bestandteil der später folgenden Masterarbeit sein. Als ich etwa ein Jahr später, nach Abschluss des Präsenzstudiums und nach Erbringung aller notwendigen Prüfungsleistungen vor der konkreten Umsetzung meiner Masterarbeit stand, stellte sich für mich erneut die Frage nach einem verbindlichen Thema. Durch personelle Umstrukturierungen innerhalb unserer Beratungsstelle hatten sich auch die inhaltlichen Schwerpunkte meiner Arbeit etwas verändert. Die Arbeit mit heroinabhängigen Aussiedlern ist zwar nach wie vor ein Bestandteil meiner Arbeit, nimmt aber sowohl objektiv als auch subjektiv nicht mehr so viel Raum ein. Ich habe aus diesem Grund immer wieder auch über einen längeren Zeitraum überlegt, ob ich das Thema meiner Leistungsnachweises auf die Master-Thesis anwenden will. Zwischendurch boten sich für mich zahlreiche andere, spannende Themengebiete, die ich gerne auch intensiviert hätte. Aufgrund des zeitlichen und inhaltlichen Aufwands, den ich bereits in eine Auseinandersetzung mit der Thematik meines Leistungsnachweises investiert hatte, habe ich mich nach intensiver Überlegung und Abwägung dafür entschieden, den Vergleich des Heroinkonsummuster junger Aussiedler und Einheimischer in der Masterarbeit wieder aufzugreifen und an die bereits entwickelten Vorüberlegungen des Leistungsnachweises anzuknüpfen. Ich möchte es an dieser Stelle nicht versäumen, mich noch einmal ausdrücklich bei allen Personen und Einrichtungen zu bedanken, die mich bei der Untersuchungsdurchführung unterstützt und während der Bearbeitungszeit begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt dabei meiner Familie, insbesondere meinem Mann Jürgen, meiner Schwiegermutter und meinen Eltern, die es mir ermöglichten, die erforderliche Zeit und Ruhe für diese Arbeit zu finden. Auch bei der Fachklinik Sögel, insbesondere bei der Kollegin Verena Aepkers möchte ich mich für ihre unermüdliche Kooperationsbereitschaft hier noch einmal besonders bedanken.
<b> Fulltext removed at the request of the author </b> <p>
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/255
Enthalten in den Sammlungen:Kompetenzplattform Suchtforschung an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
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