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Titel: Psychische Erkrankung unter mehrgenerationaler Perspektive: Ergebnisse aus einer Längsschnittstudie mit Kindern und Enkeln von stationär behandelten depressiven Patienten
Sonstige Titel: Psychiatric illness in multigenerational perspective: Results from a longitudinal study with children and grandchildren of formely depressive inpatients
Autor(en): Meyer, Claudia
Mattejat, Fritz
König, Udo
Wehmeier, Peter Matthias
Remschmidt, Helmut
Erscheinungsdatum: 2001
Zusammenfassung: Es wird über die Ergebnisse einer Längsschnittstudie berichtet, in der Daten über Personen aus drei Generationen erhoben wurden: Generation 1 = ehemalige depressive Patienten, die stationär behandelt worden waren; Generation 2 = Kinder der Patienten; Generation 3 = Enkelkinder. Die Erstuntersuchung der Kinder fand zu Beginn der 70er Jahre statt, die Nachuntersuchung, in die auch die Enkelkinder einbezogen wurden, fand 1996 statt. In der Nachuntersuchung wurde festgestellt, daß bei den nunmehr erwachsenen Kindern von depressiven Eltern ein relativ hoher Prozentsatz psychische Auffälligkeiten aufweist und sich wegen dieser Auffälligkeiten in Behandlung befindet. Bei den Enkeln der depressiv Erkrankten dagegen zeigte die Mehrzahl der erhobenen Maße im Durchschnitt keine bedeutsamen psychischen Auffälligkeiten. Die Schwere der depressiven Erkrankung (in der Generation 1) und der psychische Status der Partner und Partnerinnen der depressiven Elternteile (in der Generation 1) erwiesen sich als prognostisch bedeutsam für die längerfristige Entwicklung psychischer Stabilität der Kinder und der Enkel.
In a longitudinal empirical study data from three generations were gathered: Generation 1: formerly depressive patients, who had been treated as inpatients; generation 2: children of these patients; generation 3: grandchildren of the former patients. The first investigation of the children was carried out in the seventies, the follow-up-assessment of children and grandchildren was done in 1996. In the follow-up-study the meanwhile grown-up children of the depressive patients showed to a high degree psychic disturbances and were in treatment because of these problems. The majority of the grandchildren showed no relevant deviations. The severity of the depressive illness (in generation 1) and the psychopathological status of the former inpatient's spouse proved to be relevant prognostic factors with regard to the long-term development and resilience of children and grandchildren.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2564
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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