Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2579
Titel: Editorial
Erscheinungsdatum: 2001
Zusammenfassung: Die Fortschritte in der Humangenetik und die immer differenzierteren Testverfahren führten zu einem erweiterten Spektrum der pränataldiagnostischen Möglichkeiten in nicht wenigen Fällen während der Schwangerschaft. Diese neuen Möglichkeiten gehen aber auch mit neuen Konflikten für den Menschen, in diesem Fall für die schwangere Frau und ihren Partner, einher. Der Frau und den zukünftigen Eltern werden manchmal in einer Schwangerschaft Entscheidungen abverlangt, die sich in der Konsequenz nicht nur für oder gegen die Pränataldiagnostik, sondern eben auch für oder gegen das Austragen eines Kindes im Mutterleib auswirken können. Schwerwiegende seelische Konflikte stellen sich in dieser Situation ein, auf die die Medizin nicht immer die adäquate Antwort bereithält. In manchen Fällen reicht das medizinische Angebot nicht aus. Deshalb ist die Zusammenarbeit der Medizin mit der Psychosozialen Beratung wichtig. In den Psychosozialen Beratungsstellen steht in aller Regel den schwangeren Frauen und ihren Partnern die Zeit und der Raum zur Verfügung, die sie in einer Krisensituation benötigen, um bei einem auffälligen pränatalen Befund, eine für sie, das Kind und ihre gemeinsame Lebenssituation angemessene Entscheidung finden zu können. Die interprofessionelle Kooperation wird zwischen allen an der Betreuung von Patienten oder Klienten Beteiligten mit jedem weiteren medizinisch-diagnostischen Fortschritt immer dringlicher.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2579
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
50.20019_1_43327.pdf_new.pdf262,65 kBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.