Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2605
Titel: Editorial
Erscheinungsdatum: 2002
Zusammenfassung: Für Kinder und Jugendliche zählt die Akzeptierung der eigenen körperlichen Erscheinung und die effektive Nutzung des Körpers zu den zentralen Entwicklungsaufgaben. Die jugendtypische Stilisierung des eigenen Körpers markiert einen ersten Schritt auf dem Weg zur Identitätsbildung. Es ist verständlich, daß in dieser sensitiven Phase für die Entwicklung eines positiven Körperbildes Irritationen besonders gravierende Folgen haben. Das Körperkonzept läßt sich definieren als die Summe der Vorstellungen und Einstellungen, die den eigenen Körper betreffen, und wurde in der Vergangenheit vor allen Dingen bei gesunden Kindern und Jugendlichen untersucht, während Studien an chronisch kranken oder behinderten Kindern und Jugendlichen weitgehend fehlen. Durch die Studie von Annette Boeger wird erstmals das Körpererleben körperbehinderter Jugendlicher genauer untersucht. Erstaunlicherweise fand Annette Boeger zwar ein insgesamt negativeres Körperkonzept bei körperbehinderten Jugendlichen im Vergleich zu gesunden Jugendlichen, allerdings kaum Verleugnungsprozesse, wie man sie etwa häufig bei chronisch körperlich kranken Jugendlichen gefunden hat. Auch körperbezogene Schamgefühle fanden sich nicht, vielmehr zeigten sich intensive Kontaktwünsche zu gesunden Jugendlichen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2605
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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