Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2607
Titel: Aspekte des Körperbildes bei körperbehinderten Jugendlichen
Sonstige Titel: Body image of physically handycapped adolescents
Autor(en): Boeger, Annette
Mülders, Sigrid
Mohn, Angelika
Erscheinungsdatum: 2002
Zusammenfassung: In vorliegender Studie wurden körperbehinderte Jugendliche (n=84) bezüglich ihres Körpererlebens und ihrer Körperzufriedenheit mit gesunden Jugendlichen (n=102) verglichen. Zusätzlich wurden Zusammenhänge zwischen Selbstbild und Körperbild innerhalb der Stichprobe der behinderten Jugendlichen erhoben. Der Vergleich ergab ein negativeres Körperbild auf Seiten der körperbehinderten Jugendlichen. Ebenso bedeutsam wie die krankheitsbedingten Unterschiede zwischen den beiden Stichproben waren die Geschlechtsunterschiede innerhalb der Stichprobe der behinderten Jugendlichen. Diese Geschlechtsunterschiede spiegeln Befunde der Literatur wider, wie sie für gesunde Jugendliche typisch sind. Als weiterer Einflußfaktor auf das Körpererleben der behinderten Jugendlichen erwies sich der subjektiv wahrgenommene Schweregrad der Erkrankung. Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Bagatellisierung oder Verleugnung der Erkrankung oder auf körperbezogene Schamgefühle. Vielmehr zeigten sich intensive Kontaktwünsche zu gesunden Jugendlichen. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung körperbezogener psychotherapeutischer Interventionen in Ergänzung zu den vielfältigen medizinisch-therapeutischen Körpermaßnahmen, denen die Jugendlichen unterworfen sind.
The following study compares body awareness and body satisfaction of physically handycapped and normal adolescents. In addition the correlations between self image were investigated in the group of handycapped adolescents. The comparison showed handycapped youths to have more negative body image. The handycap-associated differences between the 2 groups were paralleled by equally significant gender-associated differences within the group of handycapped adolescents. The differences are similiar to ones described in the literature as typical for normal adolescents. No evidence was found of minimizing or disavowing the illness or of shame for the handycapped body. Instead, a strong wish for contact with healthy youths was evident. The results of the study underline the importance of body-associated psychotherapeutic intervention supplementing the many therapeutic measures of handycapped adolescence.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2607
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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