Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2617
Titel: Streßverarbeitung bei Kindern und Jugendlichen mit Krebs
Sonstige Titel: Coping in children and adolescents with cancer
Autor(en): Rudolph, Hiltrud
Petermann, Franz
Laß-Lentzsch, Ankatrin
Warnken, Angelika
Hampel, Petra
Erscheinungsdatum: 2002
Zusammenfassung: Krebskranke Kinder und Jugendliche müssen im Vergleich zu gesunden neben Alltagsstressoren und Entwicklungsaufgaben auch krankheitsspezifische Stressoren bewältigen. Es kann vermutet werden, daß sich Krebskranke aufgrund ihrer besonderen Erfahrung mit Streßsituationen und deren Bewältigung in der Streßverarbeitung von Gesunden unterscheiden. Zahlreiche Studien haben sich mit den Belastungsreaktionen und der Anpassung beschäftigt. Seltener war die Streßverarbeitung, die zwischen Belastungen und Anpassung vermittelt, Untersuchungsgegenstand. Die Arbeit stellt die Streßverarbeitung krebskranker Kinder und Jugendlicher (N=60, Alter: 8-13 Jahre) im Vergleich zur Normstichprobe anhand des Streßverarbeitungsfragebogens von Janke und Erdmann angepaßt für Kinder und Jugendliche (SVF-KJ; Hampel et al. 2001) dar. Die Ergebnisse weisen darauf hin, daß die Krebskranken bezüglich schulischer und sozialer Belastungen mehr günstige und weniger ungünstige Verarbeitungsstrategien einsetzen als Gesunde. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der krankheitsbedingten Belastungserfahrung und einer möglichen repressiven Bewältigung diskutiert.
Children and adolescents with cancer not only have to cope with everyday stressors and developmental tasks, as do their healthy peers, but also with illness-related stressors. Thus, it can be assumed, that children and adolescents with cancer differ from healthy peers in coping. Stress reactions and adjustment have been investigated in recent studies. In contrast, coping styles have not often been in the focus of research. In this study, the coping of children and adolescents with cancer (n=60, 8-13 years of age) was compared to the norm, measured by the German Coping Questionnaire for Children and Adolescents (SVF-KJ; Hampel et al. 2001). The results indicated that the subjects with cancer used more positive and less negative coping strategies when confronted with school-related or social stressors. The results are discussed with respect to the experience with disease-related stress and the possibility of repressive coping.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2617
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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