Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/269
Titel: Zwischenbericht und Auswertungsmanual zum Projekt "KOMPETENT". (Neue Formen arbeitszentrierter Lebensgeslaltung: Kompetenzenentwicklung bei Beschäftigen im IT-Bereich)
Autor(en): Petersen, Olaf
Ewers, Eyko
Schraps, Ulrike
Hoff, Ernst-H.
Erscheinungsdatum: 2002
Serie/Report Nr.: Berichte aus dem Bereich "Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie" der FU Berlin;21
Zusammenfassung: Im Rahmen des Forschungsprojekts "KOMPETENT" untersuchen wir Fragen zur Lebensgestaltung und Kompetenzentwicklung von ca. 100 Beschäftigten aus dem Informationstechnologie- Bereich. Dabei handelt es sich um die GründerInnen und um die MitarbeiterInnen sogenannter "Startups", d.h. relativ junger und in der Regel kleiner Firmen aus diesem Bereich. Bisher sind 73 Interviews geführt worden. Nach einem kurzen Zwischenbericht über das erste Projektjahr, wollen wir unser bislang wichtigstes Produkt vorstellen: ein Auswertungsmanual, das wir auf Grundlage der ersten zehn ausgewerteten Interviews entwickelt haben. Da wir Fragestellungen und theoretische Ansätze unseres Projekts bereits in einem vorangegangenen Forschungsband (Nr. 18) genauer umrissen haben, beschränken wir uns hier auf eine Zusammenfassung unserer wichtigsten Forschungsziele: Im Projekt "KOMPETENT" soll die gegenwärtige Arbeits- und Lebenssituation von jungen Beschäftigten aus dem IT-Bereich, v.a. aus der sog. "Startup-Szene", zunächst einmal möglichst detailliert beschrieben werden. Wir möchten herausfinden, wieweit sich die These einer zunehmenden Entgrenzung von Berufs- und Privatleben empirisch für jenen Bereich belegen lässt, der häufig als Prototyp neuer Arbeitsformen gilt. Weiter soll untersucht werden, welche Kompetenzen und Motive die von uns befragten Personen mitbringen bzw. entwickeln (müssen), um die Anforderungen einer derartigen Entgrenzung und einer arbeitszentrierten Lebensgestaltung bewältigen zu können. Offen erscheint schließlich die Frage, in welcher Weise sich diese Personen ändern, wenn sie mit neuen Lebens- und Lernkontexten außerhalb des beruflichen Bereichs konfrontiert werden - z.B. mit den Aufgaben der Gründung einer festen Partnerschaft und Familie. Neben der individuellen erscheint uns auch die organisationale Ebene als bedeutsam, die v.a. mit Blick auf Prozesse des schnellen Wandels von Unternehmungen sowie deren Konflikthaftigkeit im Spannungsfeld von Solidarität und Konkurrenz beschrieben werden soll. Um individuelle und organisationale Entwicklungsverläufe ermitteln zu können, planen wir eine längsschnittliche Untersuchung. Als Erhebungsinstrument wird erstens ein halbstrukturiertes Leitfadeninterview zu Beginn und am Ende des Untersuchungszeitraums eingesetzt. Zweitens, führen wir zwischen diesen beiden Erhebungszeitpunkten eine prozessbegleitende Online-Befragung durch, zu der in Kürze ein eigener Forschungsbericht erscheinen soll. Der folgende Bericht beginnt nun mit einer Kurzvorstellung der Stichprobe. Anschließend wird der Prozess der Entwicklung unseres Auswertungsmanuals skizziert, und danach stellen wir kurz die geplanten weiteren Untersuchungsschritte vor. Eine Lesehilfe für das Auswertungsmanual bildet den Abschluss des Zwischenberichts. Es schließt sich der Abdruck des eigentlichen Auswertungsmanuals an. Vorab möchten wir noch Kerstin Brümann, Zlata Cvi- luzec, Johannes Geffers und Joost Klüssendorf für ihre zahlreichen Anregungen in unseren gemeinsamen Diskussionen danken.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/269
Enthalten in den Sammlungen:Berichte aus dem Bereich "Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie" der Freien Universität Berlin
PsyDok

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