Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2691
Titel: Editorial
Erscheinungsdatum: 2003
Zusammenfassung: Ängste im Zusammenhang mit der Schule sind im Kindes- und Jugendalter relativ häufig und beschäftigen Familie, Lehrer und Therapeuten gleichermaßen. Sie gehören zu den emotionalen Störungen dieser Altersgruppe. Es gibt keine pathognomonischen familiären Konstellationen oder Muster der Eltern-Kind-Interaktion. Eine Ausnahme bildet die so genannte Schulphobie, bei der Überprotektion und Einengung pathogenetisch bedeutsam sind. Am bekanntesten dürfte die Schulphobie von allen Störungen der Schulverweigerung sein, die - entgegen der Bedeutung des Begriffs der Phobie - keine auf die Schule gerichtete Angst ist, sondern im Kern eine Trennungsangst: Das Kind weigert sich in der Regel längerfristig in einer übermäßig engen Bindung an eine primäre Bezugsperson, die Schule aufzusuchen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2691
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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