Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2729
Titel: Kinderträume: Inhalt, Struktur und Verlauf
Sonstige Titel: Children’s dreams
Autor(en): Lehmkuhl, Gerd
Frölich, Jan
Erscheinungsdatum: 2004
Zusammenfassung: Foulkes (1999) formulierte Freuds Feststellung, dass die Interpretation von Träumen die via regia zum Verständnis des Unbewussten darstellt, dahingehend um, dass das Studium der Träume zum Verständnis des sich entwickelnden Bewusstseins und der Persönlichkeit in der frühen Kindheit entscheidend beiträgt. Empirische Ergebnisse von Schlaflaborableitungen im Kindesalter verdeutlichen, dass es sich bei diesen Träumen um komplexe kognitive Prozesse handelt, die sich zunehmend differenzieren, und nicht um eine automatisierte Wahrnehmungsleistung. Träume entwickeln sich in vorhersagbaren Stufen über einen langen Zeitraum, wobei sie mit statischen Bildern beginnen, gefolgt von kinematischen Szenen, und es schließlich zu einer aktiven Teilnahme am Traumgeschehen kommt. Während Foulkes (1999) davon ausgeht, dass diese Stufe erst mit dem siebten Lebensjahr erreicht wird, konnten Resnick et al. (1994) zeigen, dass auch jüngere Kinder in der Lage sind, detaillierte Angaben über ihre Träume zu geben und dass sie viele inhaltliche und formale Ähnlichkeiten mit Erwachsenenträumen haben. Es scheint hierbei von Bedeutung, ob die Schlafableitungen im Labor oder im häuslichen Umfeld durchgeführt werden. Die vorliegenden empirischen Ergebnisse über Inhalt und Struktur von Träumen im Kindesalter werden ebenso referiert wie ihre altersabhängige Ausgestaltung. Schlagwörter: Traum - kognitive Entwicklung - Albträume - Traumstruktur - Bewusstseinsentwicklung
Foulkes (1999) changed Freud's statement that the interpretation of dreams is the via regia to understanding the unconscious to the effect that studies of children's dreams can accomplish to the understanding of the developing consciousness and personality in early childhood. There is empirical proof of dreams being complex cognitive processes which differentiate increasingly and are not only automatic perception which is found in sleep laboratory studies conducted with children. Dreams develop in predictable stages for a long time. They start with static pictures followed by cinematic scenes which result in the end in active participation in the dream. In this context it seems important whether the sleep-EEG is carried out in laboratory or at home. Keywords: dreams - cognitive development - nightmares - dream structure - development of consciousness
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2729
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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