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Titel: Adipositas und Stressverarbeitung im Kindesalter
Sonstige Titel: Obesity and coping in childhood
Autor(en): Stauber, Tatiana
Petermann, Franz
Korb, Uwe
Bauer, Armin
Hampel, Petra
Erscheinungsdatum: 2004
Zusammenfassung: Die dargestellte Studie hatte zum Ziel, die Stressverarbeitung von adipösen Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Dabei stand die Frage im Vordergrund, ob sich Adipöse in ihrer Stressverarbeitung von einer alters- und geschlechtsgematchten gesunden Vergleichsstichprobe in Abhängigkeit vom Geschlecht unterscheiden. Außerdem sollte der Zusammenhang von Essverhalten und Stressverarbeitungsstilen untersucht werden. Im Anschluss wurden Extremgruppenvergleiche in Bezug auf das Essverhalten durchgeführt. Die klinische Stichprobe bestand aus 58 adipösen Kindern im Alter von 11-13 Jahren, die zum Erhebungszeitpunkt an einer stationären Rehabilitationsmaßnahme teilnahmen. Die Kinder bearbeiteten vor Beginn der Intervention den Stressverarbeitungsfragebogen für Kinder und Jugendliche (SVF-KJ) von Hampel et al. (2001) und den Dutch Eating Behavior Questionnaire für Kinder (DEBQ-K) von Franzen und Florin (1997). Die alters- und geschlechtsgematchte gesunde Vergleichsstichprobe bearbeitete nur den SVF-KJ. Es ließ sich kein Unterschied in der Stressverarbeitung von adipösen Kindern und der Vergleichsstichprobe feststellen. Allerdings zeigten sich für die adipösen Kinder positive Zusammenhänge zwischen emotionsinduziertem und externalem Essverhalten mit negativen Stressverarbeitungsstilen. Im Vergleich zu anderen Studien mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen konnte kein Unterschied in der Stressverarbeitung Adipöser mit einer gesunden Vergleichsstichprobe nachgewiesen werden. Allerdings sprechen die Befunde dafür, dass die Stressverarbeitung der adipösen Kinder einen vermittelnden Einfluss auf ihr Essverhalten hat. Schlagwörter: Adipositas - Kinder und Jugendliche - Stress- und Krankheits- management
The aim of this study was to investigate everyday coping styles in obese children in comparison to healthy controls in dependence of gender. Furthermore, the correlations of eating behavior with coping styles were examined. In addition, groups with highest and lowest extremal scores in eating behavior were compared. Patients (N = 58) aged from 11 to 13 years, who took part in an in-patient education program, were asked to complete the German Coping Questionnaire for Children and Adolescents (Hampel et al. 2001) and the Dutch Eating Behavior Questionnaire for Children (Franzen u. Florin 1997). Healthy controls were matched by age and gender and were asked to fill out the SVF-KJ. No differences between coping styles of obese children and adolescents and healthy controls were found. In obese children and adolescents, emotional and external eating behavior were positively correlated with maladaptive coping strategies. In comparison to previous findings in chronically ill children, differences in obese children and adolescents and healthy controls on coping styles could not be confirmed in the present study. However, results support that the eating behavior of obese children and adolescents is influenced by coping styles. Keywords: pediatric obesity - stress and disease management
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2739
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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