Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2762
Titel: Humor als ergänzender Bestandteil der psychologisch-psychiatrischen Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen: Entwurf eines humordiagnostischen Modells
Sonstige Titel: Humor as an additional component of psychological and psychiatric diagnostics in children and adolescents: Concept of a humor-diagnostic model
Autor(en): Schreiner, Joachim
Erscheinungsdatum: 2004
Zusammenfassung: Betrachtet man den Humor von Kindern und Jugendlichen aus einer diagnostischen Perspektive, ergeben sich zu den herkömmlichen Untersuchungsmethoden in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychologie ergänzende diagnostische Möglichkeiten. Spontan humorvolles Verhalten der Kinder im Alltag und humorale Manifestationen im Rahmen der Untersuchungssituation können als Grundlage für diagnostische Überlegungen genutzt werden. Dabei ist aus entwicklungspsychologischer Warte von Interesse, welche Arten von Humor das Kind bereits versteht und selbst einzusetzen vermag. Während die aktuelle Erheiterungsbereitschaft Hinweise auf die emotionale Gestimmtheit liefert, gewährt das Ausmaß der allgemeinen Bereitschaft zur Erheiterung Einblick in zugrunde liegende Temperamentsparameter. Wie ausgeprägt das Kind den Humor sich selbst und anderen gegenüber unterstützend oder schädigend einsetzt, gibt Aufschlüsse über psychodynamische Zusammenhänge, motivationale Aspekte und angewandte Copingstrategien. Die diagnostischen Zugangswege können über Berichte der Eltern, Humortests oder auch hypothesengenerierende Verfahren wie z.B. Humorzeichnungen angelegt sein. Zentral für die Verwendung von Humor als diagnostische Variable sind Kenntnisse über die Humorentwicklung und über die Zusammenhänge von psychischen Erkrankungen und Humor. Schlagwörter: Humor - Diagnostik - Kinder und Jugendliche - Coping - Entwicklungspsychologie
When looking at humor of children and adolescents from a diagnostic point of view, there exist additional diagnostic possibilities other than the usual assessment methods from child and adolescent psychiatry or psychology. Spontaneous humorous behavior in everyday life and a humorous performance during assessment situations of children can provide a useful basis for further diagnostic considerations. From a developmental point of view it is important to notice what kinds of humor a child is already capable of understanding and of performing towards others. Whilst the actual readiness for cheerfulness contains information concerning the emotional state, the more general readiness for being cheerful renders insight into basic parameters of temperament. To what extent a child uses humor either supportively or destructively, contains information about psychodynamic connections, motivational aspects and active coping strategies. Concerning the diagnostic approach, reports of parents as well as humor tests or hypothesizing methods (e.g. humorous drawings) can be used. Central in using humor as a diagnostic assessment device is the knowledge of humor development and of the relations between psychiatric illnesses and humor. Keywords: humor - diagnostics - children and adolescents - coping - developmental psychology
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2762
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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