Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2804
Titel: Essstörungen in der Adoleszenz
Sonstige Titel: Adolescent eating disorders
Autor(en): Herpertz-Dahlmann, Beate
Hagenah, Ulrich
Vloet, Timo
Holtkamp, Kristian
Erscheinungsdatum: 2005
Zusammenfassung: Anorexia und Bulimia nervosa gehören zu den häufigsten kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen. Abweichend von ICD-10 und DSM-IV wird die 10. BMI-Perzentile als Gewichtskriterium für die adoleszente Anorexia nervosa vorgeschlagen. Beide Essstörungen gehen mit ausgeprägten körperlichen Veränderungen einher, wobei die Osteoporose als gravierende Langzeitfolge angesehen wird. Die häufigsten psychiatrischen komorbiden Störungen sind affektive Erkrankungen, Angst- und Zwangserkrankungen sowie Substanzmissbrauch. Die Ätiologie ist multifaktoriell, wobei genetische und soziokulturelle Risikofaktoren als auch individuelle Erfahrungen eine wesentliche Rolle spielen. Die Behandlung sollte Gewichtsrehabilitation, Ernährungsberatung, individuelle und familienbezogene Psychotherapie sowie die Behandlung komorbider Störungen berücksichtigen. Dabei muss sich die Forschung in den kommenden Jahren mit der Evaluation der einzelnen Verfahren für das Kindes- und Jugendalter intensiv beschäftigen. Schlagwörter: Essstörungen - Ätiologie - Komorbidität - multimodale Behand- lung
Anorexia and Bulimia nervosa are common psychiatric disorders in adolescent girls. In discrepancy to ICD-10 and DSM-IV we would propose the 10th BMI percentile as weight criterium for anorexia nervosa. Both disorders have a high somatic and psychiatric comorbidity; the most severe complication at long term follow-up is osteoporosis. The most prevalent psychiatric disorders are affective disorders, anxiety and obsessive-compulsive disorder and substance abuse. There is undoubtedly a genetic predisposition and a range of general and personal nvironmental risk factors. Treatment of adolescent eating disorders mostly requires a multimodal approach which consists of several components, e. g. weight rehabilitation, nutritional counselling, individual and family psychotherapy, and treatment of comorbid psychiatric disorders. Key words: eating disorders - etiology - comorbidty - multimodal treatment
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2804
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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