Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2820
Titel: Krisenintervention bei sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen
Sonstige Titel: Crisis intervention in child sexual abuse
Autor(en): Bartels, Verena
Erscheinungsdatum: 2005
Zusammenfassung: Sexualisierte Gewalt beeinflusst die Entwicklung von Bindungsverhalten besonders dann in hohem Maße, wenn sie über einen längeren Zeitraum in den ersten Lebensjahren durch eine nahe Bezugsperson verübt wird. Solchermaßen traumatische Erlebnisse wirken sich zerstörerisch auf die psychische und physische Entwicklung der Kinder aus. Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen ist Aufgabe der Jugendhilfe. Dazu bedarf es eines verbindlichen Handlungskonzeptes, das einen hypothesengeleiteten Prüfprozess zur Risikoeinschätzung ermöglicht. Basis dafür ist ein Netzwerk, das in der Lage ist, alle Professionen einzubeziehen mit dem Ziel, weitere Kindeswohlgefährdung zu verhindern. Es werden die Missverständnisse aufgezeigt, die aufgrund unterschiedlicher Werthaltungen und Arbeitsweisen entstehen. Es geht ebenfalls um die Kooperation zwischen Jugendhilfe und Familiengericht wie um die Frage, in welchen Fällen die Strafanzeige durch das Jugendamt dem Kinderschutz dient. Krisenintervention bei sexualisierter Gewalt sollte das Ergebnis einer sorgfältigen Entscheidungsfindung verschiedener Fachleute in einem interdisziplinären Kontext sein, damit die Jugendhilfe nicht in die Krise kommt. Schlagwörter: sexualisierte Gewalt - Jugendhilfe - Risikoeinschätzung - Interven- tion - professionelle Kooperation
The impact of sexual abuse on children's development of attachment behaviour is specially disastrous when the abuse happens early in childhood, and when it lasts over a long period of time, and in case the abuser is closely related to the child. These early traumatic experiences regularly result in damages to the mental, physical and emotional development of a child. The main task of youth welfare is to protect children against maltreatment. For being able to do so it is significant to emphasize a scientific approach to the hypothesis-based risk evaluation and the conceptualization of intervention. In order to come to a sound conclusion the agencies and professionals involved in a case of child abuse have to collaborate professionally. Potential misunderstandings between the collaborating partners in this procedure will be discussed, as well as the way out of the labyrinth. Key words: sexual abuse - youth welfare - risk evalution - intervention - professional collaboration
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2820
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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