Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2836
Titel: Zur Pragmatik beraterischen Handelns in Supervision und Coaching
Autor(en): Busse, Stefan
Erscheinungsdatum: 2010
Zusammenfassung: Nicht was Beratung ist, sondern was Berater tun ... Der Frage, ob wir wissen, was wir tun, wenn wir beraten, ist die nach der Pragmatik beraterischen Handelns. Es geht nicht darum, was Supervision und Coaching sind, sondern was Supervisoren oder Coachs in der Beratung real tun und auch was ihnen dort widerfährt. Wovon sich Berater (wirklich) leiten lassen, welchem geheimen oder offiziellen Lehrplan sie folgen, was ihnen mit Bezug auf die Ratsuchenden warum ge- oder auch misslingt, in welchen Dilemmata sie sich dabei bewegen, ist weitgehend offen. In den offiziellen Selbstdarstellungen von Beratung durch einzelne Berater, durch deren Institute oder auch Berufsverbände wird ja vor allem der Nutzwert für die Ratsuchenden herausgestellt. Dort ist also eher davon die Rede, was Beratung sein sollte. Die Praxis von Beratung ist aber auch von der Erfahrung geprägt, dass sie ein widerständiges Geschäft ist und es auch zum beraterischen Alltag gehört, gewisse Ansprüche zu unterschreiten, zu korrigieren und dies auszuhalten, weil die >>Einsicht<< der Ratsuchenden beschränkt und die Schwerkraft faktischer Routinen in Organisationen unveränderbar scheint. Die Verführung und Regulation durch Macht und Geld zerstreut immer wieder die beraterische Illusion, Reflexion und Reflexivität sei ein Geschenk und eine Beglückung für die Arbeitswelt.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2836
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