Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2848
Titel: Begründung des Bipolaritätsmodells der Psychosen und einige Erläuterungen zu deren neurobiologischer Dimension
Autor(en): Mentzos, Stavros
Erscheinungsdatum: 2010
Zusammenfassung: Die Annahme, dass Psychosen auf dem Hintergrund elemen tarer intrapsychischer Gegen sätzlichkeit entstehen, hat sich in den letzten Jahren als eine in der therapeutischen Praxis nützliche Hypothese erwiesen. Im Gegensatz zu der in der Psychiatrie, zum großen Teil sogar auch in der Psychoanalyse, herrschenden Meinung, dass Psy chosen auf biologisch und/oder psychosozial vorgegebenen und bedingten Vulnerabilitäten und strukturellen Störungen basieren, gehen wir bei diesem psychodynamischen Modell der Bipolarität davon aus, dass es vorwiegend elementare intrapsychische (psychosozial oder zum Teil auch biologisch bedingte) Gegensätze sind, welche dem psychotischen Geschehen zugrunde liegen. Die dabei autretende psychotische Symptomatik und die in ihr deutlich werdende funktionelle >>Störung<< stellen defensive Mechanismen dar, welche der Abschwächung der durch den genannten inneren Gegensatz ent stehenden immensen Spannung, Angst und Erregung und Unlust dienen sollen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2848
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