Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2892
Titel: Zwischen Schicksalsschlag und Lebensaufgabe - Subjektive Krankheitstheorien als Risiko- oder Schutzfaktoren der Bewältigung chronischer Krankheit im Kindesalter
Sonstige Titel: Stroke of fate or personal challenge – Subjective theories of illness as risk or protective factors in coping with chronic pediatric illness
Autor(en): Wiehe, Katharina
Erscheinungsdatum: 2006
Zusammenfassung: Subjektive Krankheitstheorien sind in der Forschung zu chronischer Erkrankung im Kindesalter bislang vernachlässigt worden. Der Untersuchungshypothese zufolge stellen diese den kognitiven Rahmen des Coping-Verhaltens dar und beeinflussen so den Verlauf der Krankheitsbewältigung. An einer multimethodalen Studie nahmen 79 Kinder (Alter: 6 - 12 Jahre) mit Typ-1-Diabetes sowie deren Eltern und Ärzte teil. Dabei kamen Interviews und Fragebögen zu Subjektiven Theorien, Coping-Strategien und verschiedenen Outcome-Variablen zum Einsatz. Es wurden sechs distinkte Krankheitstheorien gefunden. Die Theorien "Diabetes als Schicksalsschlag" und "Diabetes als mühsames Alltagsgeschäft" erwiesen sich dabei als Risikofaktoren für ein hohes Stresserleben und niedrige Lebensqualität. Auch bei Familien mit inkonsistenten Subjektiven Krankheitstheorien zeigte sich eine geringere Lebensqualität. Erste Ideen zur Nutzung der Subjektiven Krankheitstheorien für die Beratung und Schulung diabetischer Kinder werden vorgeschlagen. Schlagwörter: Kinder - Krankheitsbewältigung - Diabetes - subjektive Krankheits- theorien
Subjective illness theories have been neglected in the study of children's coping with chronic illness. It is hypothesized that a family's lay theory provides the cognitive framework of the coping process and thereby influences coping outcome. In a multimethod study, 79 children with insulin-dependent diabetes mellitus (age 6 - 12 years) and their parents were interviewed about their subjective illness theories, their coping behaviour and various outcome indicators. Several questionnaires measuring coping, family environment and health-related quality of life were also applied. Six types of subjective illness theories were identified. Families regarding diabetes as a daily strain or as a blow of fate showed particularly high levels of stress and lower quality of life compared to other groups. Families with inconsistent subjective illness theories were also at risk for lower quality of life. Ideas for prevention and intervention are presented at the end of the article . Key words: children - coping - diabetes - subjective illness theories - lay theories
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2892
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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