Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2917
Titel: Neurofeedback der langsamen kortikalen Potenziale und der Theta/Beta-Aktivität für Kinder mit einer ADHS: ein kontrollierter Vergleich
Sonstige Titel: Neurofeedback for children with ADHD: A comparison of SCP- and Theta/Beta-Protocols
Autor(en): Leins, Ulrike
Hinterberger, Thilo
Kaller, Sonja
Schober, Franziska
Weber, Cornelia
Strehl, Ute
Erscheinungsdatum: 2006
Zusammenfassung: Studien mit AHDS-Kindern berichten von einer deutlichen Verbesserung der ADHS-Symptomatik nach einer Neurofeedbacktherapie. Aufgrund methodischer Mängel werden diese Ergebnisse angezweifelt. Kritisiert wird ferner, dass die differentiellen Effekte verschiedener Trainingsvarianten unklar sind. Ziel der vorliegenden Studie ist es, grundlegende methodische Ansprüche zu erfüllen und die Effekte von zwei Trainingsvarianten, dem Training der langsamen kortikalen Potenziale (LP-Gruppe) und dem Training der Theta-Beta-Aktivität (Theta/Beta-Gruppe), zu vergleichen. In einem einfach blinden Design wurden 19 Kinder pro Gruppe trainiert. Das Training umfasste 30 Sitzungen und drei weitere Sitzungen im Rahmen der 6-Monats-Katamnese. Vor und nach dem Training und in der Katamnese wurden Intelligenz- und Aufmerksamkeitstests durchgeführt und Fragebögen zur Erfassung der ADHS-Symptomatik ausgegeben. Nachdem in einer vorangegangenen Veröffentlichung (Strehl et al. 2004) bereits erste Zwischenergebnisse präsentiert wurden, werden nun die endgültigen Ergebnisse berichtet: Beide Trainingsgruppen erlernen die Selbstkontrolle über bestimmte Aspekte ihrer Kortexaktivität. Das Ausmaß der Selbstkontrolle variiert in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung und der Bedingung. In beiden Gruppen verbessert sich die Leistung im Intelligenz- und Aufmerksamkeitstest. Eltern und Lehrer berichten von einer Verbesserung des Verhaltens und der Aufmerksamkeit. Die Katamnese weist auf die Stabilität der klinischen Effekte und der kortikalen Selbstkontrolle hin. Die Gruppen unterscheiden sich nicht in Bezug auf die Stärke der klinischen Effekte. Schlagwörter: ADHS - Neurofeedback - langsame kortikale Potenziale - Theta-Beta
Research groups have consistently reported on behavioral and cognitive improvements of children with ADHD after neurofeedback. However, neurofeedback has not been commonly accepted as a treatment for ADHD. This is due, in part, to several methodological limitations. The neurofeedback literature is further complicated by having several different training protocols. Differences between the clinical efficacy of such protocols have not been examined. This study addresses previous methodological shortcomings while comparing the training of theta-beta-frequencies (theta-beta-group) with the training of slow cortical potentials (SCP-group). Each group comprised of 19 children with ADHD that were blind to group assignment. The training procedure consisted of 30 sessions and a six months follow-up training. Pre-/post measures at pretest, the end of the training and the follow-up included tests of attention, intelligence and behavioral variables. After having already reported intermediate data (Strehl et al. 2004), this paper gives account on final results: Both groups are able to voluntarily regulate cortical activity, with the extent of learned self-regulation depending on task and condition. Both groups improve in attention and IQ. Parents and teachers report significant behavioral and cognitive improvements. Clinical effects for both groups remain stable six months after training. Groups do not differ in behavioral or cognitive outcome variables. Key words: ADHD - neurofeedback - slow cortical potentials - theta-beta
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2917
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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