Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2934
Titel: Editorial
Erscheinungsdatum: 2006
Zusammenfassung: Mediation ist eine Methode des sozialen Verhandelns, die der Beilegung von Streit und der kooperativen Lösung von Konflikten dient. Sie stützt sich auf das in hoch entwickelten Kulturen weit verbreitete Prinzip, konfligierende Interessen auf konsensuale Art und Weise zu lösen und zielt besonders auf langfristige Wirkungen. Ausgehend von der Achtung der Person der Streitenden soll eine Lösung entwickelt werden, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt und auf die Übernahme von Verantwortung und Selbstbestimmung abzielt. Zentrales Ziel der Mediation ist es, nicht ein Gewinner-Verlierer-System durchzusetzen, sondern einen GewinnerGewinner-Ansatz zu realisieren. Dazu ist es notwendig, den Konflikt nicht nur in seiner Oberflächenstruktur, sondern auch in seiner Tiefenstruktur zu verstehen und spezifische Interessen und Anliegen der Konfliktparteien sichtbar zu machen und zu vermitteln. Durch die Einbeziehung der Tiefenstruktur wird versucht, die Konfliktlösung auf eine solide und tragfähige Basis zu stellen und zugleich Kommunikationsstrukturen zu etablieren, die eine selbstständige und erfolgreiche Bearbeitung zukünftiger Konflikte ermöglichen. Mediation beruht ganz wesentlich auf den Prinzipien der Eigenverantwortlichkeit und der Autonomie der beteiligten Konfliktparteien.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2934
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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