Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2936
Titel: Das Praxismodell des Familien-Notruf München zum Einbezug der Kinder in die Mediation
Sonstige Titel: Children in family mediation: A practice model
Autor(en): Mayer, Stefan
Normann, Katrin
Erscheinungsdatum: 2006
Zusammenfassung: Die Autoren beschreiben die Geschichte der Familienmediation unter der Perspektive der Rolle der Kinder in der Mediation. Sie stellen fest, dass im ursprünglich in der Bundesrepublik Deutschland verbreiteten Modell die Kinder nicht direkt einbezogen wurden. Durch die Rezeption empirischer Studien und durch Veränderung der Klientel in Richtung höheres Konfliktniveau wurde der Einbezug der Kinder zu einem wichtigen praktischen und konzeptionellen Thema. Die Autoren beschreiben zunächst die bisherige Diskussion und Praxis, den Anfang mit dem Thema, in welchen Phasen des Arbeitsprozesses die Kinder einbezogen werden sollten und die Überlegungen zur Bedeutung des Alters der Kinder für den Einbezug. Sie schlagen vor, das Eskalationsniveau des Trennungs-/Scheidungskonflikts als den wichtigsten Bezugspunkt dafür zu nehmen, auf welche Weise die Kinder einbezogen werden sollen. Sie beschreiben, wie Verlust an Verantwortlichkeit und Autonomie auf Seiten der Eltern im neunstufigen Eskalationsmodell von Glasl diagnostiziert werden. Es wird behandelt, wie diese Systemdiagnose mit den Eltern besprochen und im Hinblick auf Art und Weise des Einbezugs der Kinder verhandelt wird. Abschließend werden fünf verschiedene Formen des Kindereinbezugs erläutert. Schlagwörter: Familienmediation - Kinder - Konflikteskalationsmodell - Einbezugsformen
The authors briefly describe the history of family mediation under the perspective of the role of the children in the process of mediation. They state that originally children were not directly included. But through empirical studies and different higher escalated families asking for help by mediation, the inclusion of children got an important issue in theory and practice. The discussion began with the question in which phases of the mediation process the children should be included - it went to the issue of the age of the children - and the authors propose to take the amount of escalation in the family as the most important point of reference to decide if and how the children should be included. They suggest to diagnose the loss of responsibility and autonomy of the parents on a nine level scale (from F. Glasl) with the parents and to decide and negotiate with them how the children will be included. They describe five different settings of inclusion of the children. Key words: family mediation - children - conflict escalation model - inclusion settings
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2936
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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