Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2945
Titel: Einflussfaktoren auf den Verlauf Begleiteter Umgänge in einer Erziehungsberatungsstelle
Sonstige Titel: Influencing factors on the course of supervised visitations in a parental counselling office
Autor(en): Richardt, Martin
Remschmidt, Helmut
Schulte-Körne, Gerd
Erscheinungsdatum: 2006
Zusammenfassung: Berichtet wird über die Jugendhilfemaßnahme des "Begleiteten Umgangs" (BU) in einer Erziehungsberatungsstelle. Durch begleitete Umgangskontakte zum getrennt lebenden Angehörigen soll einer Entfremdung entgegengewirkt werden und die emotionale Bindung und der Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil angebahnt und/oder erhalten werden. In der vorliegenden explorativen Studie wurden die Einflussfaktoren auf den Verlauf und das Ergebnis des BU untersucht. 55 % der durchgeführten Begleiteten Umgänge konnten in freie, unbegleitete Umgangskontakte überführt werden. Die meisten Maßnahmen konnten innerhalb einiger Monate abgeschlossen werden. Die Anzahl der Beratungsgespräche war oftmals höher als die Anzahl der begleiteten Umgangskontakte. Dies weist auf die hohe Bedeutung des beraterischen Kontextes hin. Wir konnten zeigen, dass jüngere Kinder genauso von einem BU profitieren wie ältere. Entgegen der Vorbefunde zeigte sich in unserer Untersuchung kein bedeutsamer Einfluss der Zuweisungsart, der Sorgerechtsregelung, spezifischer Indikationen oder der Dauer der Kontaktunterbrechung auf den Erfolg der Interventionsmaßnahme. Es ließ sich eine Tendenz feststellen, dass eine hohe Anzahl an Risikofaktoren eher als Negativprädiktor anzusehen ist. Schlagwörter: Trennung - Scheidung - Begleiteter Umgang - Erziehungsberatung
We report about a youth welfare service tool called supervised visitation (SV). SVs are intended to maintain contact and emotional relationship between child and absent parent. In the present study, we assessed a number of supposed influencing factors on course and result of SV. 55 % of the SV cases could eventually be transferred to regular contact without supervision. The majority of SV cases could be finished after a couple of months. The number of accompanying counselling sessions was often higher than the number of SVs themselves, a result stressing the significance of counselling. Younger as well as older children did benefit from SV. Opposed to some of the literature, in our study the success of SV did not depend on kind of referral or custody, specific indications, or the length of contact interruptions. We found a tendency though that a high number of risk factors is a potential risk for SV success. Key words: separation - divorce - supervised visitation - parental counselling
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2945
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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