Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2987
Titel: Beziehungsorientierte Diagnostik und Intervention im Kindesalter - Einführung in das Themenheft
Sonstige Titel: Assessment methods and preventive measures focussing on relationships
Autor(en): Gloger-Tippelt, Gabriele
Reichle, Barbara
Erscheinungsdatum: 2007
Zusammenfassung: Der Beitrag begründet beziehungsorientierte Diagnostik und Intervention im Kindesalter mit einem ökologischen und differenziellen Verständnis von Entwicklung im Kontext. An ausgewählten Entwicklungsschritten wird demonstriert, dass Beziehungen als sozialer Kontext vor allem für Entwicklung im frühen Kindesalter relevant sind. Kriterien für gelungene und misslungene Beziehungen können aus theoretischen Vorannahmen, empirischen Längsschnittstudien oder gesundheitsbezogenen und klinischen Wertungen gewonnen werden. Daraus lassen sich Richtlinien für Maßnahmen entwickeln, besonders in Fällen von klinischen Auffälligkeiten und Vernachlässigung von Kindern. Möglichkeiten der Erhebung von Beziehungsqualitäten mit unterschiedlichen Methoden werden anhand der Beiträge dieses Heftes erörtert. Beziehungsorientierte Diagnostik und Intervention stehen in einem kontinuierlichen Wechselprozess, wobei die diagnostischen Prozesse sowohl zum Nachweis der Wirksamkeit der Intervention als auch zur Spezifizierung weiterer Maßnahmen dienen. Schlagwörter Entwicklung in Beziehungen - Diagnostik - Intervention - Eltern-Kind-Beziehung - Peerbeziehung - Bindung - psychosoziale Entwicklung
In this contribution relationship-oriented assessment methods and preventive measures during infancy and childhood are founded in an ecological and differential understanding of development in context. Using selected developmental milestones it is demonstrated that relationships as a social context play an important role particularly during early infancy. Criteria for describing well functioning and maladaptive relationships can be derived from theoretical presumptions, empirical longitudinal studies and health related clinical judgements. These criteria may serve as guidelines for interventions, especially in cases of children with a clinical diagnosis of child neglect. Possible procedures to assess the quality of relationships are discussed using methods from contributions in this issue of the journal as examples. Diagnostic and preventive procedures are seen as mutually interacting within continuous feedback loops, where assessment procedures serve to both give evidence for the effcacy of interventions and for specifying further preventive methods. Keywords Development in the context of relationships - assessment methods - intervention - parent-child-relationships - peer relations - attachment - psychosocial development
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/2987
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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