Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3003
Titel: Gruppentherapie im Jugendalter
Sonstige Titel: Group therapy and adolescence
Autor(en): Möller, Christoph
Erscheinungsdatum: 2007
Zusammenfassung: Die Problematik jugendlicher Patienten, die im stationären oder ambulanten Rahmen Hilfe suchen, äußert sich häufig primär im zwischenmenschlichen, interaktionellen Bereich. Die Schwierigkeiten im interpersonellen Verhalten werden im Rahmen eines stationären Settings oder einer ambulanten Gruppe relativ schnell deutlich. Damit ist das problematische Verhalten nicht mehr nur erzählte Lebensgeschichte, sondern in der aktuellen Beziehung erlebbar und damit veränderbar. Die Gruppe entspricht einem sozialen Mikrokosmos. Ein Teil, die Gruppe, steht für das Ganze, die bisherige soziale Lebenserfahrung des Patienten. Im Hier und Jetzt der Gruppe kann Verhalten erlebt, verstanden und verändert werden. Die conditio sine qua non für eine erfolgreiche Therapie in der Gruppe ist, wie auch in der Einzeltherapie, eine stabile, tragfähige therapeutische Beziehung. Die Qualität der Beziehung entwickelt sich unabhängig von der therapeutischen Richtung und abhängig von der Haltung und Einstellung des Therapeuten. Keine technische Überlegung ist wichtiger als die Einstellung, Haltung und die Art und Weise der Beziehungsgestaltung. Entscheidend ist weiter, ob sich der Patient durch den Therapeuten ausreichen geschützt und gesehen erlebt. Auch für symptomorientierte und verhaltenstherapeutische Ansätze ist die Fokussierung auf interpersonelle Prozesse und Veränderung notwendig. Schlagwörter Gruppentherapie - Jugendalter - stationär - ambulant
The problematic of young patients who look for help within an in- or outpatient framework often expresses itself primarily in inter-human inter-actional parameters. The diffculties in interpersonal behaviour within the framework of an inpatient setting or an outpatient group become, relatively quickly, obvious. Problematic behaviour is then no longer only told life stories but, in the actual relationship, liveable and therefore changeable. The Group corresponds to a social micro-cosmos. A part of the group represents the whole of the social life experience of the patient. Within the here and now of the group attitude can be experienced, understood and changed. The indispensable condition for a successful therapy within the group, is a stable and supportable therapeutic relationship. The quality of the relationship develops independently from the therapeutic direction and is dependent on the attitude and approach of the therapist. No technical consideration is more important then the attitude, approach and method used in building the relationship. Furthermore it is decisive that the patient feels suficient protection und understanding from the therapist. The focusing of interpersonal processes and changes is also necessary at the start of both psychoanalytic orientated and behaviour therapy. Keywords Group therapy - adolescence - inpatient - outpatient
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3003
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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