Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3012
Titel: ELTERN-AG - Die niedrigschwellige Elternschule für die frühe Kindheit
Sonstige Titel: ELTERN-AG – the low threshold school for parents for the early childhood
Autor(en): Sodtke, Diana
Armbruster, Meinrad M.
Erscheinungsdatum: 2007
Zusammenfassung: ELTERN-AG ist ein primäres selektives Präventionsprogramm, charakterisiert durch die Qualitätsmerkmale Niedrigschwelligkeit, Ressourcenorientiertheit und homogene Gruppenzusammensetzung. Es arbeitet mit sozial benachteiligten Eltern von der Familienplanungsphase bis zum Schuleintritt der Kinder. Theoretisch beruht das ELTERN-AG-Konzept auf dem bedürfnispsychologischen Modell von Epstein (1990, 1993) und Grawe (2004), modifiziert von Armbruster (2006). Es geht davon aus, dass Menschen mit sozialer Benachteiligung an der Befriedigung ihrer essentiellen Bedürfnisse gehindert sind, so dass sie nicht in der Lage sind, die Grundbedürfnisse ihrer eigenen Kinder angemessen wahrzunehmen und zu befriedigen. Die ELTERN-AG zielt in 20 Sitzungen auf die Schulung der Früherziehungskompetenzen und die Stärkung der Selbsthilfepotentiale von Eltern durch Empowerment ab. Die Ergebnisse der dreijährigen wissenschaftlichen Begleitforschung zeigen, dass sich die teilnehmenden Eltern als gestärkt im Umgang mit ihren Kindern erleben, insgesamt die Beziehung zu ihren Kindern positiver einschätzen und sich sicherer im Umgang mit Problemen fühlen, die im Zusammenhang mit ihren Kinder auftreten. Der Wandel, den die Eltern während des Kurses an sich wahrnehmen, fällt sowohl den Mentoren als auch professionellen Multiplikatoren auf und wird als positive Veränderung bestätigt. Schlagwörter Elternschule - sozial benachteiligtes Klientel - Empowerment-Ansatz - bedürfnispsychologisches Modell
ELTERN-AG is a selective program of primary prevention. It is a low threshold program and establishes resources of the parents. The groups are homogeneous which means that all families have similar problems. It works with deprived parents from the moment when they plan to get a baby up to their child's school entry. The concept ELTERN-AG theoretically derives from the need-oriented psychological model set up by Epstein (1990) and Grawe (2004) and was modified by Armbruster (2006). It assumed, that deprived people are prevented from meeting their essential needs, so that they are not able to perceive and meet the children's basic needs adequately. ELTERN-AG aims in 20 sessions at the training of competences in early education and the strengthening of the parents´ self-help potentials through empowerment. The results of the 3-year long scientific accompanying research show that parents that participated in a course see themselves strengthened when dealing with their children, assess in total the relationship to children more positively and are more confident when coping with problems which occur in connection with their children. During the course parents notice a change about themselves which is recognized by mentors as well as professional multipliers and is confirmed as positive change. Keywords Parental school - deprived clientele - empowerment approach - need-oriented psychological model
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3012
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
56.20078_6_47682.pdf_new.pdf303,11 kBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.