Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3015
Titel: Editorial
Erscheinungsdatum: 2007
Zusammenfassung: Wissenschaftlicher Fortschritt auf den verschiedenen Gebieten der Medizin - erkenntnistheoretisch sowie diagnostisch und therapeutisch - stellt in der Regel einen Gewinn für die Menschheit dar. Mit zunehmenden Fortschritt werden aber auch die Folgen für das Individuum immer bedeutsamer. Die zentralen Fragen, die hier berührt werden, beziehen sich darauf, ob das, was medizinisch möglich ist, auch tatsächlich umgesetzt werden soll; ob lebensverändernde Eingriffe, die immer im Interesse der Verringerung von Leiden ersehnt und durchgeführt werden, mittel- oder längerfristig tatsächlich mehr nützen als schaden. Über die Korrektur der eigenen Nase lässt sich vermutlich leicht entscheiden, können aber Fachleute, deren Gutachten eingeholt werden, über die Indikation zu einer Geschlechtsumwandlung eines Menschen entscheiden, ohne an die Grenze ihrer Möglichkeiten zu geraten? Sind die Betroffenen selbst in der Lage, tragfähige Entscheidungen zu fällen?
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3015
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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