Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3031
Titel: Geschlechtsspezifisches Anti-Stress-Training in der Schule
Sonstige Titel: Gender-specific Stress Management Training at School
Autor(en): Hampel, Petra
Jahr, Alexandra
Backhaus, Olaf
Erscheinungsdatum: 2008
Zusammenfassung: Geschlechtsunterschiede in der Stressverarbeitung sprechen dafür, geschlechtsspezifische Stressbewältigungsprogramme für Jugendliche zu konzipieren. In der vorliegenden Pilotstudie sollten die Akzeptanz eines neu entwickelten schulbasierten kognitiv-behavioralen Stressmanagementtrainings untersucht und erste Hinweise auf die Wirksamkeit unseres geschlechtsspezifischen Programms gefunden werden. Die Interventionseffekte auf die Stressverarbeitung wurden in einem within-Design getrennt für die beiden Geschlechter an N = 33 Mädchen und N = 45 Jungen der fünften und sechsten Klasse überprüft, das drei vier-Wochen-Intervalle umfasste: Die unbehandelte Phase vor der Intervention bildete die Kontrollphase. In der anschließenden Experimentalphase wurde die Behandlung mit sechs Sitzungen im schulischen Setting durchgeführt. In der Follow-up Phase wurde die mittelfristige Stabilität der Effekte untersucht. Die Mädchen profitierten kurzfristig in der Bagatellisierung und Entspannung. Die Jungen verbesserten sich kurz- und mittelfristig in der Entspannung und kurzfristig in der externalisierenden Verarbeitung. Die Befunde werden dahingehend diskutiert, wie das geschlechtsspezifische Training optimiert werden kann. Schlagwörter Stressmanagement - schul-basierte universelle Prävention - Jugendliche - Gender
Gender differences in coping suggest the conceptualization of gender-specific stress management trainings for adolescents. In this pilot study, the acceptance of the newly developed school-based cognitive-behavioral stress management training was examined and preliminary results of the effectiveness of our gender-specific program were obtained. The intervention effects on coping were investigated in N = 35 girls and N = 45 boys of the fifth and sixth grade using a within design, separately analysed for both genders and consisting of three four weeks intervals: The no-treatment period before the intervention served as control period. The stress management training with six sessions within the school setting were delivered in the following experimental period. During the follow-up period the mid term intervention effects were examined. Girls benefited in minimization and relaxation in the short term. Boys improved in relaxation coping in the short and mid term. Boys also decreased in externalizing coping in the short run. Results are discussed with regard to modifications of the gender-specific program. Keywords stress management - school-based universal prevention - adolescents - gender
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3031
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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