Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3080
Titel: Auf dem Weg zum DSM-V: Neue Ansätze zur Klassifikation von Persönlichkeitsstörungen
Sonstige Titel: Toward DSM-V: New approaches for the classification of personality disorders
Autor(en): Pukrop, Ralf
Erscheinungsdatum: 2008
Zusammenfassung: Die Unzulänglichkeiten der bestehenden kategorialen Klassifikationssysteme für Persönlichkeitsstörungen haben die maßgeblichen Gremien zur Vorbereitung des DSM-V veranlasst, dimensional konzipierte alternative Repräsentationsformen für Persönlichkeitsstörungsmerkmale zu prüfen. Vier mögliche Strategien werden dazu vorgeschlagen: 1. dimensionale Repräsentationen der bestehenden Kategorien; 2. eine dimensionale Reorganisation der diagnostischen Kriterien; 3. Orientierung an nicht klinischen Modellen der Persönlichkeit; 4. integrative Modelle für Persönlichkeitsmerkmale, Achse I- und Achse II-Störungen. Im Zusammenhang mit den dimensionalen Klassifikationsvorschlägen werden außerdem zwei weitere relevante Aspekte diskutiert: Zum Einen die Frage der Stabilität und Veränderbarkeit von Persönlichkeits-(störungs)merkmalen und damit einhergehend auch die Frage nach ntsprechenden Vorläufern in Kindheit und Jugend; zum Anderen die Frage nach den neurowissenschaftlich begründbaren Bedingungen einer Klassifikation, die sich in Form eines Endophänotypenansatzes integrieren lassen. Die Überlegungen führen zu einem heuristischen Rahmenmodell, das von der Vision eines ätiologisch begründeten Klassifikationssystems für Persönlichkeitsstörungen (und darauf aufbauend auch für andere psychiatrische Syndrome) geleitet wird. Schlagwörter Persönlichkeitsstörungen - Persönlichkeitsdimensionen - Verhaltensgenetik - Entwick- lungsperspektive
Dissatisfaction with the existing categorical classification system for personality disorders has stimulated DSM-V Research Planning Work Groups to check alternative dimensional representations. Four different strategies have been suggested: 1. dimensional representations of existing categories; 2. dimensional reorganization of diagnostic criteria; 3. integration of personality disorders with dimensional models of general personality structure; 4. identification of spectra of dysfunction cutting across personality, axis I and axis II disorders. Together with models of dimensional classification two further relevant aspects are discussed: First, the question of stability and changeability of personality (disorder) and thus the question of childhood and adolescence antecedents. Second, the search for neuroscientific foundations of personality disorder traits that can be integrated by an endophenotypic approach. These considerations imply a heuristic framework guided by the vision of an etiologically based classification system for personality disorders (and possibly other psychiatric syndromes). Keywords Personality disorders - personality dimensions - behaviour genetics - developmental perspective
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3080
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
57.20088_2_48406.pdf283,35 kBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen


Alle Ressourcen in diesem Repository sind urheberrechtlich geschützt.