Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3114
Titel: Medikamentengabe und Psychotherapie
Autor(en): Graf Schimmelmann, Benno
Erscheinungsdatum: 2013
Zusammenfassung: Psychopharmakotherapie ist ein möglicher Baustein in der multimodalen Behandlung kinder- und jugendpsychiatrischer Störungsbilder. Diese simple Aussage ist unumstritten. Dennoch haben im klinischen Alltag sowohl Eltern als auch Psychotherapeuten häufig erhebliche Bedenken, einem Kind ein Psychopharmakon zu verabreichen. Neben angemessenen Bedenken zu potenziellen Wechselwirkungen zwischen psychopharmakotherapie und Psychotherapie oder Unsicherheiten zu Wirkungen und Nebenwirkungen eines Psychopharmakons trifft man immer wieder auf Vorurteile und sehr prinzipielle Bedenken. Der eher psychotherapeutisch Arbeitende mag die Psychopharmakotherapie für zu kurz gegriffen, biologistisch, Abhängigkeit erzeugend oder mechanistisch halten, während der eher psychopharmakologisch Arbeitende die Psychotherapie für weniger wirksam, überflüssig, verschwendete Lebenszeit oder schädlich halten mag. In einem derartigen Klima ist weder die Entscheidung für ein Psychopharmakon noch das Reflektieren über die Wechselwirkungen zwischen Psychopharmakotherapie und Psychotherapie im Verlauf möglich. Dieser kleine Aufsatz erhebt keinen Anspruch auf eine vollständige Betrachtung, insbesondere ist er keine Übersicht zu Stoffgruppen, Wirkungen und Nebenwirkungen, sondern soll mit einigen Gedanken und klinischen Beispielen zur Reflexion über das Thema >>Medikamentengabe im Kontext der Psychotherapie<< einladen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3114
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