Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3126
Titel: Die Büchse der Pandora - Zum Verhältnis von Psychoanalyse und Container
Autor(en): Knellessen, Olaf
Erscheinungsdatum: 2012
Zusammenfassung: Sophie Calle, die französische Konzeptkünstlerin, bittet fremde Menschen, in ihrem Bett zu schlafen. Sie macht Fotografien von ihnen, fragt sie nach ihren Erlebnissen dabei und macht sich Notizen dazu. Ist sie damit Psychoanalytikerin?, können wir uns fragen. Auf jeden Fall zeigt sie eine große Affinität zur Psychoanalyse, wenn sie folgende Geschichte erzählt: "Ich war dreißig und mein Vater fand, ich hätte Mundgeruch. Er meldete mich bei einem Arzt an, den er für einen Allgemeinmediziner hielt. Stattdessen fand ich mich vor einem Psychoanalytiker wieder. Angesichts der Abneigung, die mein Vater diesem Metier gegenüber hegte, war die Überraschung perfekt. Schließlich fand ich die Worte: 'Das muß ein Versehen sein. Mein Vater ist überzeugt, daß ich Mundgeruch habe und hat mich zu einem praktischen Arzt geschickt.' 'Tun Sie immer, was Ihr Vater sagt?' erwiderte der Mann und ich wurde seine Patientin" (Calle, 2004, S. 32 f.). Und 1998 anlässlich einer Ausstellung im Londoner Freud-Museum zieht sie sich den Mantel von Freud an und fotografiert sich mit ihm. Sie kennt die Psychoanalyse also in- und auswendig.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3126
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