Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3127
Titel: Die Bedeutung der Neurobiologie für die Kinder- und Jugendlichentherapie
Autor(en): Rotthaus, Wilhelm
Erscheinungsdatum: 2013
Zusammenfassung: Welche Bedeutung haben die in den letzten beiden Jahrzehnten erarbeiteten neurobiologischen Forschungsergebnisse für die Praxis der Kinder- und Jugendlichentherapie? Das ist die Frage, mit der ich mich im Folgenden beschäft igen möchte. Ich selber schwanke immer zwischen zwei Extremen: Einerseits fi nde ich es faszinierend, über neuere neurobiologische Erkenntnisse zu lesen und ihre Bedeutung für die Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen zu refl ektieren. Andererseits habe ich oft den Eindruck, dass die zweifellos beeindruckenden Forschungsmethoden doch nur sehr eingeschränkt in der Lage sind, etwas von der Komplexität der Vorgänge im Gehirn zu erfassen. Sie fordern die Forscher damit zu Interpretationen heraus mit der Folge, dass manche von ihnen darin genau das entdecken, wovon sie vorher überzeugt waren. Sicherlich kommen umfangreiche neurobiologische Forschungen in vielen Fällen auch zu Ergebnissen, die aufgrund des inzwischen doch sehr großen psychotherapeutischen Erfahrungsschatzes ziemlich selbstverständlich, sozusagen als alte Hüte wirken. Das mindert mein persönliches Interesse allerdings nicht. Denn nach meiner Erfahrung ist es oft sehr bereichernd, auch alte Hüte mal von einer anderen Seite und unter anderen Aspekten zu betrachten. Und ich erlebe es als sehr spannend zu beobachten, welche Teile dieses therapeutischen Erfahrungsschatzes sich nicht bestätigen werden.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3127
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