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Titel: Prävention von Kindesvernachlässigung durch aufsuchende Arbeit von Familienhebammen
Sonstige Titel: Prevention of Child Neglect by Outreach Care of Family Midwives
Autor(en): Windorfer, Adolf
Erscheinungsdatum: 2009
Zusammenfassung: Der Einsatz freiberuflicher Familienhebammen wurde im Rahmen des von der Niedersächsischen Landesregierung geförderten Projektes "Aufsuchende Hilfe für Mütter und ihre Kinder - Netzwerk Familienhebamme" in den Jahren 2002-2006 in Niedersachsen in drei Kommunen erprobt. Die Daten von 590 betreuten Frauen und ihren Kindern wurden ausgewertet. Die Klientel, die als Zielgruppe definiert worden war - z. B. minderjährige Schwangere und Mütter, allein stehende Schwangere und Mütter, Schwangere und Mütter in schwierigen sozialen und psychosozialen Lebenssituationen, Schwangere und Mütter mit Migrationshintergrund - konnte durch die Familienhebammen erreicht werden. Bei 80 % der betreuten Frauen und ihren Kindern wurde eine Verbesserung der Ausgangssituation erzielt. Bei allen bearbeiteten Problempunkten wurden positive Veränderungen, aber in unterschiedlichem Ausmaß, erreicht. Die größten Erfolge waren bei Abbau von Überforderung und Ängsten, Verbesserung des Wissens, angemessene pflegerische Versorgung des Kindes, Verbesserung der Mutter-Kind-Beziehung, Verbesserung der gesundheitlichen Situation zu sehen. Die positiven Ergebnisse im Hinblick auf das Erreichen der Zielgruppe, die Ergebnisse der Betreuung sowie die Weiterleitung der Klientinnen in reguläre Hilfestrukturen waren Folge der guten Vertrauensbasis zwischen Klientin und Familienhebamme sowie der intensiven Kooperation zwischen den Familienhebammen und den von den Jugendämtern freigestellten Sozialarbeiterinnen (Koordinatorinen). Schlagwörter Kindesvernachlässigung - Aufsuchende Betreuung - Familienhebamme - Kooperation Gesundheits- und Jugendhilfe - Teenie-Mütter
The service of freelance family midwives was field-tested in the project "outreach care for mothers and their children - network family midwives" in the years 2002-2006 in Lower Saxony in three municipalities. The data of 590 cared for women and their children were evaluated. The clientele, that has been defined as target group - e. g. underage pregnant women and mothers, single pregnant women and mothers, pregnant women and mothers in difficult social and psychosocial life situations, pregnant women and mothers with a migratory background - could be reached by the family midwives. In 80 % of the cared for women and their children an improvement of the initial situation was achieved. In all tackled problem areas positive changes were achieved, however to a varying degree. The greatest successes were observed in reducing mental overload and fears, improvement of knowledge, appropriate nursing care of the child, improvement of the mother-child relationship, and improvement of the health situation. The positive results with respect to achieving the target group, the results of care and the referral of clients to regular support structures was a consequence of the good mutual trust between client and family midwife as well as the intense cooperation between the family midwives and a social workers (coordinator) who was released from work by one youth welfare office. Keywords child neglect - outreach care - family midwife - cooperation health service and youth welfare service - teen mothers
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3138
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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