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Titel: Anwendung des MASC, eines neuen Instrumentes zur Erfassung sozialkognitiver Kompetenzen bei Jugendlichen
Sonstige Titel: Application of the MASC, a New Instrument for Measuring Adolescents’ Social-Cognitive Competence
Autor(en): Körner, Jürgen
Chuleva, Svetlana
Clausen, Hans-Joachim
Erscheinungsdatum: 2009
Zusammenfassung: Das filmische Verfahren MASC, das entwickelt worden ist, um Asperger Patienten zu identifizieren, erweist sich als geeignet, sozialkognitive Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu messen. Es differenziert zwischen verhaltensauffälligen und nicht auffälligen Jugendlichen (gemessen mit dem SDQ) und zeigt bedeutsame Unterschiede zwischen hyperaktiven und verhaltensauffälligen Jugendlichen: Die hyperaktiven Jugendlichen neigen zu Antworten, mit denen sie auf soziale Informationen emotional überreagieren, während die verhaltensauffälligen den emotionalen Gehalt eher unterbewerten oder ignorieren. Der MASC zeigt eine befriedigende Reliabilität, er besitzt einen hohen Aufforderungscharakter für die Jugendlichen und ist – im Gegensatz zu Empathiefragebögen – nicht anfällig für die Tendenz, sozial erwünschte Antworten zu geben. Schlagwörter Perspektivenübernahme – Theory of Mind – Denkzeit – Jugenddelinquenz
The film-based MASC test, developed to identify patients with Asperger’s, proved suitable for testing adolescents’ and adults’ social-cognitive competence. It differentiated young people with behavioural problems from those without (measured by SDQ) and showed significant differences between hyperactive adolescents and adolescents with behavioural problems; the hyperactive young people tended to select answers that indicated emotional overreaction to social information, while the young people with behavioural problems were more likely to give emotional content too little weight or ignore it altogether. The MASC shows satisfactory reliability, has a challenging character for young people, and is – in contrast to empathy questionnaires – not susceptible to subjects’ tendency to provide socially desirable answers. Keywords perspective taking – Theory of Mind – Denkzeit – juvenile delinquency
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3163
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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